Erneuerbare Energie News von Juni 2005

 

30.06.2005 / Nr. 2

München ist Bundeshauptstadt im Energiesparen

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie des Umweltbundesamtes einen Wettbewerb „Energiesparkommune" ausgetragen. Bewertet wurden dabei Energiesparmaßnahmen in kommunalen Liegenschaften, Energieberatungskonzepte, die energiebezogene Öffentlichkeitsarbeit, energiesparende Stadtentwicklungskonzepte und Energiesparförderprogramme für Bürger sowie Unternehmen. Gesamtsieger des Wettbewerbs wurde als „Bundeshauptstadt im Energiesparen" die Stadt München. In einzelnen Klassen konnte sich bei Städten mit über 100.000 Einwohnern München vor Münster, Hamburg und Nürnberg durchsetzen, bei Städten mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern Rastatt vor Viernheim und Norderstedt sowie bei Städten mit unter 20.000 Einwohnern Wettenberg vor Ottobrunn und Königsfeld im Schwarzwald. Von den 10 ausgezeichneten Kommunen stammten somit 3 aus Bayern, 2 aus Baden-Württemberg, 2 aus Hessen und je eine aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, was im Gesamtbild ein deutliches Nord-Süd-Gefälle ergibt. In der Auswertung konnten bei den ausgezeichneten Kommunen Einsparungen im Energieverbrauch kommunaler Liegenschaften in den letzten 5 Jahren von über 20 % festgestellt werden. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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30.06.2005 / Nr. 1

Deutschland mit höchstem Energieverbrauch in Europa

Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Anfrage im Bundestag dargelegt, daß Deutschland den höchsten Energieverbrauch in Europa aufweist. Gemessen am Weltenergieverbrauch ist mit Abstand der größte Energieverbraucher die USA (22,4 %) vor China (12 %), Rußland (6 %), Indien (5,3 %) und Japan (5,1 %). Deutschland belegt in dieser weltweiten Rangliste mit 3,4 % des Weltenergieverbrauchs den sechsten Platz. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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29.06.2005 / Nr. 2

Rahmenbedingungen der Getreideverbrennung in Diskussion

Die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat über ihren Arbeitskreis Umwelt und Infrastruktur den Diskussionsprozeß um die Rahmenbedingungen der Verbrennung halmgutartiger Biomasse (Getreideverbrennung) in Kleinfeuerungsanlagen fortgeführt. Nach Mitteilung des forschungspolitischen Sprechers der Fraktion, MdB Hans-Josef Fell, wird die Verbrennung von Stroh und Getreide in Kleinfeuerungsanlagen grundsätzlich begrüßt, soweit dabei strenge Immissionsschutzanforderungen erfüllt bleiben (TA Luft). Außerdem solle die Verbrennung nur für Landwirtschaft und Gartenbau in einer Größenordnung von 15 bis 100 kW zugelassen werden bei einer Wärmenutzung im Eigenbedarf oder in Nahwärmenetzen. Die Entwicklung einer Brennstoffqualitätsnorm wird angeregt. Ethisch begründete Argumente gegen die Getreideverbrennung werden danach angesichts der Verarbeitung von Raps zu Biodiesel, Mais zu Biogas oder Getreide zu Bioethanol nicht nachvollzogen. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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29.06.2005 / Nr. 1

Info-Broschüre zur Bioenergie

Der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV) haben gemeinsam einen Informations-Flyer „Zukunftsmarkt Bioenergie" veröffentlicht. Die Broschüre zu Strom, Wärme und Kraftstoffen aus Biomasse soll insbesondere zur Argumentationshilfe im Rahmen von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit dienen. Sie steht im Internet zum Herunterladen bereit unter http://www.bioenergie.de oder kann bestellt werden bei: wpr communication GmbH & Co. KG, Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Saarbrücker Str. 36, 10405 Berlin, Fax: 030/440388-20, E-Mail: wpr@wpr-communication.de. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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28.06.2005 / Nr. 1

VDB vetritt künftig auch Bioethanol-Hersteller

Der Verband Deutscher Biodieselhersteller e.V. (VDB), der bislang 15 Biodieselhersteller mit dem nach eigenen Angaben Großteil der Marktkapazität vertritt, will künftig auch die Produzenten von Bioethanol vertreten und hat deshalb den Verbandsnamen in „Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB)" geändert. Der Verband sieht etliche Übereinstimmungen der Interessen von Biodiesel- und Bioethanolherstellern und will diese deshalb gemeinsam als Wirtschaftsverband gegenüber der Politik vertreten. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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27.06.2005 / Nr. 4

Strompreissteigerung unter allgemeiner Preissteigerung

Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Große Anfrage im Bundestag erklärt, daß der durchschnittliche Strompreis bei Haushalten im Jahr 2004 um etwa 5 % über dem Strompreis von 1998 gelegen habe, während die allgemeinen Lebenshaltungskosten im gleichen Zeitraum um 8,4 % gestiegen seien. Der Strompreis läßt sich nach den Angaben der Bundesregierung wie folgt anteilig darstellen: 60 % für Stromerzeugung, Stromtransport und Stromvertrieb, 10 % für Konzessionsabgaben, 11 % für Stromsteuer, 14 % für Mehrwertsteuer, 3 % für Regenerative Energie und 2 % für Kraft-Wärme-Kopplung. Von den Preissteigerungen des Haushaltsstroms der letzten beiden Jahre seien dabei über 80 % allein durch Stromerzeugung, Stromtransport und Stromvertrieb verursacht worden. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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27.06.2005 / Nr. 3

Umweltzeichen „Blauer Engel" auch für elektrische Wärmepumpen

Das Umweltzeichen "Blauer Engel" kann ab sofort auch für elektrische Wärmepumpen vergeben werden, nachdem dies bereits für gasbetriebene Wärmepumpen seit Januar 2005 möglich ist (s. auch unsere Meldung 27.01.2005 / Nr. 1 im Archiv). Anforderungskriterium ist die Energieeffizienz anhand des TEWI-Wertes (Total Equivalent Warming Impact), der die Klimawirkung einer Wärmepumpenanlage charakterisiert. Eine Veröffentlichung der einzuhaltenden Werte hat bislang im Internet nicht stattgefunden. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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27.06.2005 / Nr. 2

Brennstoffzellenfahrzeug mit neuem Weltrekord für Treibstoffverbrauch

Studierende der ETH Zürich haben in Zusammenarbeit mit Forschungs- und Industriepartnern ein Brennstoffzellenfahrzeug entwickelt, das sogenannte „PAC-Car", welches neueste Entwicklungen der Brennstoffzellentechnik, der Aerodynamik, der Antriebstechnik, des Leichtbaues und der Steuerungstechnik umsetzt. Bei der Teilnahme am Shell Eco-Marathon in Ladoux, Frankreich, Ende voriger Woche konnte das Fahrzeug mit 1,07 Gramm Wasserstoff eine komplette Runde der Versuchsstrecke absolvieren, was umgerechnet einen Treibstoffverbrauch von weniger als 0,02 l Benzin pro 100 km und damit Weltrekord bedeutet (entspricht exakt 5.134 km Strecke pro 1 l Benzin). (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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27.06.2005 / Nr. 1

Regenerative Energie diese Woche

28.-30.06. - Mailand: Messe "Power Gen Europe"

Einzelheiten unter Termine. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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24.06.2005 / Nr. 2

Weltweit größtes Solarkraftwerk in Bayern geplant

Das weltweit größte zusammenhängende Solarkraftwerk ist derzeit auf einem ehemaligen Militärgelände in Bayern nahe des Ortes Pocking geplant. Etwa 62.500 Solarmodule, die zu 6 Einheiten mit je 1.667 MW zusammengefaßt werden, sollen eine Spitzenleistung von 10 MWp liefern und an das 20 kV Mittelspannungsnetz angeschlossen werden. Das Projekt wurde entwickelt von der Martin Bucher Projektentwicklungen, Stuttgart, die Anlage wird schlüsselfertig geliefert von der Shell Solar GmbH, München, und die Finanzierung wird übernommen von der CommerzLeasing und Immobilien AG, Düsseldorf. Die Fertigstellung der Anlage ist für Frühjahr 2006 geplant. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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24.06.2005 / Nr. 1

Interessengemeinschaft Wassernutzung NRW gegründet

In Fröndenberg haben sich letzte Woche zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen zur Interessengemeinschaft Wassernutzung NRW zusammengefunden. Die Gemeinschaft will sich der Förderung der Wasserkraftnutzung widmen und neben Erfahrungsaustausch über Betrieb und behördliche Verfahren auch eine Beteiligung an Gesetzesvorhaben im Bereich der Wassernutzung anstreben. Die für neue Mitglieder offene Gruppe ist zu erreichen unter Interessengemeinschaft Wassernutzung NRW, c/o Stadtwerke Fröndenberg GmbH, Graf-Adolf-Str. 32, 58730 Fröndenberg, Tel.: 02373/759-490, E-Mail: ewf@stadtwerke-froendenberg.de. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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23.06.2005 / Nr. 1

Bauernverband fordert Weiterführung des EEG

Der Deutsche Bauernverband hat auf dem diesjährigen Bauerntag Anfang dieser Woche in Rostock eine Fortsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG gefordert, auch wenn es im Herbst zu einem Wechsel in der Bundesregierung kommen solle. Nachdem die im Verband der Elektrizitätswirtschaft e.V. (VDEW) organisierten deutschen Energieversorgungsunternehmen unlängst durch ihren Verband eine Abschaffung des EEG vorgeschlagen hatten, um durch eine Deckelung (Quote) des weiteren Ausbaus von Anlagen zur Nutzung Regenerativer Energien ihre eigene Marktposition zu stärken, sieht der Deutsche Bauernverband im EEG und seiner konsequenten Fortsetzung eine wesentliche Grundlage zur Nutzung der Bioenergie in Deutschland. Die Bioenergie hat sich mittlerweile mit einem Jahresumsatz von etwa 3,5 Milliarden Euro zu einem bedeutenden Standbein der Landwirte entwickelt, wobei Wertschöpfung und Arbeitsplätze vorzugsweise im ländlichen Raum verbleiben bzw. entstehen. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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22.06.2005 / Nr. 3

Genehmigungsrecht für Windkraftanlagen wird frühzeitig geändert

Das Land Brandenburg hatte im Februar im Bundesrat beantragt, das Zulassungsrecht für Windkraftanlagen zu vereinfachen (s. auch unsere Meldung 22.02.2005 / Nr. 1 im Archiv). Nach einer Mitteilung des Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) tritt nun eine Änderung der 4. Bundesimmissionsschutzverordnung (4. BImSchV) bereits zum 01.07.2005 in Kraft. Danach werden Windkraftanlagen ab 50 m Gesamthöhe künftig grundsätzlich im vereinfachten immissionsschutzrechtlichen Verfahren genehmigt. Ein förmliches immissionsschutzrechtliches Verfahren ist dann an die Auflage einer Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gekoppelt. Bereits nach Baurecht oder vereinfachtem immissionsschutzrechtlichen Verfahren genehmigte Windkraftanlagen, die keiner UVP-Pflicht unterliegen, werden per Gesetz legalisiert, auch wenn sie nun eines anderen Genehmigungsverfahrens bedurft hätten. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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22.06.2005 / Nr. 2

1 GW Solarstrom erreicht

Nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) hat Deutschland aktuell die Marke von 1 GW (= 1.000.000 kW) installierter Solarstromleistung erreicht. Dies wurde ermöglicht durch das Stromeinspeisegesetz von 1991 und seine Nachfolgeregelung, das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG. Bedingt durch den erheblichen Ausbau der Solarstromtechnik hat die Branche nach Mitteilung des Bundesverband Solarindustrie e.V. (BSi) im Vorjahr ca. 20.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Der erarbeitete Technologievorsprung führt zu hervorragenden Exportchancen auf dem Weltmarkt, so daß die UVS mit ca. 100.000 Arbeitnehmern bis zum Jahr 2012 rechnet. Um ihre Chancen auf dem umkämpften weltweiten Milliardenmarkt zu verbessern führen immer mehr Länder Gesetze nach dem Vorbild des deutschen EEG ein, welches sich als das effizienteste und erfolgreichste Modell zur Förderung der Regenerativen Energien erwiesen hat. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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22.06.2005 / Nr. 1

NRW will unter neuer Regierung gegen Windenergie kämpfen

In Nordrhein-Westfalen haben am Wochenende die Sonderparteitage von CDU und F.D.P. dem gemeinsam ausgehandelten Koalitionsvertrag zugestimmt, der am heutigen Tage unterzeichnet werden soll. Dieser Koalitionsvertrag sieht ausdrücklich vor, den Windenergieerlaß des Landes mit dem Ziel einer möglichst restriktiven Steuerung des Baus von neuen Windkraftanlagen zu ändern. Darüberhinaus will die neue Landesregierung von CDU und F.D.P. im Bundesrat beantragen, die Privilegierung von Windkraftanlagen nach dem Baugesetzbuch abzuschaffen und die Vergütungssätze des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG zu reduzieren. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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21.06.2005 / Nr. 2

China plant Nachfolgekonferenz der Bonner „renewables 2004"

Unter dem Titel „renewables 2004" fand im vergangenen Sommer in Bonn die Weltkonferenz für Erneuerbare Energien statt. Nach einer Meldung des Magazins „Die Welt" (http://www.welt.de) plant nun die chinesische Regierung, im November diesen Jahres eine Folgekonferenz in Peking auszurichten. Auf der Konferenz sollen die bisherigen Fortschritte der in Bonn vereinbarten Maßnahmen der einzelnen Länder und Regionen überprüft werden. China hatte auf der „renewables 2004" mit der Ankündigung überrascht, den Anteil von Strom aus Regenerativer Energie bis zum Jahr 2020 auf 12 % zu erhöhen. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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21.06.2005 / Nr. 1

Spitzenstrom an der Börse erneut teurer als Strom nach EEG-Vergütung

Spitzenstrom an der Leipziger Strombörse EEX wird aktuell erneut zu höheren Preisen gehandelt als für Strom aus Regenerativen Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG festgelegt ist. Nachdem bereits Werte von über 30 Ct./kWh erreicht wurden (s. u.a. unsere Meldung 12.08.2003 / Nr. 1 im Archiv), lag der Preis gestern über mehrere Stunden oberhalb von 20 Ct./kWh. Gehandelt wurden immerhin ca. 38.000.000 kWh, also ein Handelsvolumen von über 7,5 Millionen Euro. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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20.06.2005 / Nr. 3

Marktanreizprogramm fördert kombinierte Solarwärmenutzung höher

Eine Änderung der Richtlinien des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien sorgt dafür, daß ab 01.07.2005 Solarkollektoranlagen mit einer kombinierten Nutzung für Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung eine höhere Förderung erhalten. Statt bislang 110 Euro pro m2 Kollektorfläche werden diese Anlagen künftig mit 135 Euro je m2 gefördert, während die Förderung der Anlagen zur reinen Brauchwassererwärmung von 110 Euro auf 105 Euro abgesenkt wird. Der Gesetzgeber will mit dieser Richtlinienänderung sowohl den seit 2 Jahren gesunkenen Investitionskosten entsprechen als auch die Gebäudeheizung mit Solarwärme attraktiver machen. Schulen erhalten darüberhinaus die Möglichkeit, eine zusätzliche Förderung für Maßnahmen zur Demonstration und Erläuterung zu erhalten. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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20.06.2005 / Nr. 2

Über 500.000 Solaranlagen im Marktanreizprogramm gefördert

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), welches für die Bearbeitung und Abwicklung von Anträgen im Rahmen des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien zuständig ist, hat aktuell bekanntgegeben, daß die Grenze von 600.000 Zuschußbewilligungen in diesem Programm seit Beginn 1999 überschritten werden konnte. Etwa 90 % der Zuschüsse wurden dabei für Solarkollektoranlagen ausgezahlt womit deren Zahl bei deutlich über 500.000 liegt. Das Ziel des Förderprogramms, durch Investitionsanreize die Nutzng dieser neuen Technologie zu steigern, damit ihre Kosten zu senken und sie wettbewerbsfähiger zu machen, ist nach Angaben des BAFA erreicht worden. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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20.06.2005 / Nr. 1

Regenerative Energie diese Woche

21.-22.06. - Freiburg: 2. Europäische Solarthermiekonferenz estec2005
22.06. - Freiburg: Seminar "Energierecht für PV-Anlagenbetreiber, Solarinstallateure und Berater"
23.-25.06. - Freiburg: Intersolar

Einzelheiten unter Termine (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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17.06.2005 / Nr. 3

Pilotanlage zur chemischen Speicherung von Solarenergie

Das Paul Scherrer Institut und die ETH Zürich (beide aus der Schweiz) haben kürzlich in Rehovot bei Tel Aviv (Israel) eine 300-kW-Pilotanlage zur chemischen Speicherung von Solarenergie in Betrieb genommen. Über ein Spiegelfeld konzentrierte Sonnenenergie wird bei dem Verfahren auf einen Solarreaktor gelenkt, in welchem bei ca. 1.200 °C aus Zinkoxid Zinkstaub gebildet wird. Bei einer Produktion von etwa 45 kg Zink pro Stunde konnte in der Pilotanlage ein energetischer Wirkungsgrad von etwa 30 % erreicht werden, für größere industrielle Anlagen rechnen die Wissenschaftler mit Wirkungsgraden bis zu 60 %. Der thermochemische Prozeß auf Basis von Sonnenenergie erlaubt sowohl deren Speicherung als auch deren Transport. Zink findet Verwendung bei der Stromerzeugung in Zink-Luft-Batterien oder bei der Produktion von Wasserstoff. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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17.06.2005 / Nr. 2

Umweltministerium startet Architekturwettbewerb für Photovoltaik

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit startet mit Unterstützung der Bundesarchitektenkammer (BAK) und des Bundes Deutscher Architekten (BDA) einen bundesweiten Architekturwettbewerb „Photovoltaik und Design". Der mit 5 mal 20.000 Euro dotierte Wettbewerb soll den Einsatz von Photovoltaik-Elementen als Gestaltungselement honorieren, z.B. als gleichzeitiger Sonnen-, Schall- oder Sichtschutz. An dem in Kürze beginnenden Interessenbekundungsverfahren können sich Projekte beteiligen, die sich im Planungsstadium oder in der Entstehung befinden, nicht jedoch bereits realisierte Projekte. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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17.06.2005 / Nr. 1

oekostrom übernimmt Ökoplan

Die oekostrom AG, Wien, hat mit sofortiger Wirkung die Ökoplan GmbH, Wien, zu 100 % übernommen. Die auf Energieeinsparungen spezialisierte Ökoplan hatte zu Beginn des Jahres 2005 Insolvenz anmelden müssen, nach eigenen Angaben hauptsächlich aufgrund hoher Entwicklungskosten für eine Software, die im Bereich von Energieeinsparplanungen eingesetzt werden kann. Die oekostrom AG sieht insbesondere in dieser Software ein hohes Potential für den Vertrieb über Franchise-Partner und will neben Österreich vorzugsweise den deutschen Markt bedienen. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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16.06.2005 / Nr. 3

Energiewirtschaftsgesetz im Vermittlungsausschuß verabschiedet

Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes ist gestern im Vermittlungsausschuß von Bundestag und Bundesrat verabschiedet worden (s. auch unsere Meldung 14.04.2005 / Nr. 1 im Archiv). Danach soll künftig eine „Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen" für Regulierung im Strommarkt und Gasmarkt sorgen und somit einen Hauptfaktor der zunehmenden Energiepreiserhöhungen entkräften. Eine ursprünglich zum Verbraucherschutz vorgesehene Kennzeichnungspflicht für Energieprodukte und eine transparente Darstellung der Preiszusammensetzung sind in dem Entwurf des Vermittlungsausschusses nicht mehr bzw. nur noch stark reduziert vorhanden. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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16.06.2005 / Nr. 2

Solar-Fabrik vor Kauf eines malayischen Waferhändlers

Die Solar-Fabrik AG, Freiburg, hat nach eigenen Angaben eine Absichtserklärung über den Erwerb eines Waferhändlers aus Malaysia abgeschlossen. Die Solar-Fabrik will mit dem Zukauf die Ausrichtung auf einen integrierten Solarkonzern fortführen und würde sich Rohstoffe zur Herstellung von 30 MWp Solarmodulen pro Jahr bis einschließlich 2008 sichern. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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16.06.2005 / Nr. 1

RWE SCHOTT Solar weitet Fertigung von Solarmodulen aus

Die RWE SCHOTT Solar GmbH, Alzenau, hat vergangene Woche einen neuen Produktionsstandort für Solarmodule in Valasske Mezirici, Tschechische Republik, eingeweiht. Mit der neuen Modulproduktion erhöht RWE SCHOTT Solar seine Kapazität zur Produktion von Solarmodulen um 40 MW auf etwa 100 MW pro Jahr in 2006. Parallel soll die Produktion von Solarzellen in Alzenau auf eine Kapazität von 130 MW pro Jahr erweitert werden. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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09.06.2005 / Nr. 2

Britische Studie zur Gefährdung von Seevögeln durch Offshore-Windparks

Eine Studie des britischen Environmental Research Institute (http://www.erionline.co.uk) hat den Einfluß von Offshore-Windparks auf Seevögel untersucht. Dieser war bislang ein von Umweltschutzverbänden kritisch betrachteter Faktor der Erzeugung Regenerativer Energie. Nach den Ergebnissen der Wissenschaftler, die im Windpark Nysted/Dänemark mit 72 Windkraftanlagen gewonnen wurden, weichen mehr als 99 % der Vögel den Windrädern aus und nur weniger als 1 % kommt den Anlagen überhaupt nahe. Das Risiko von Kollisionen ist somit der Studie zufolge auf weniger als 1 % der Seevögel begrenzt, wobei die Rate von tatsächlich aufgetretenen Kollisionen nicht Gegenstand der Untersuchung war. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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09.06.2005 / Nr. 1

Pläne für Offshore-Windpark mit 1 GW eingereicht

Die Pläne für den Offshore-Windpark Thames Estuary wurden Anfang dieser Woche bei den britischen Behörden eingereicht. Der Windpark, an dem neben der Shell WindEnergy u.a. auch die E.ON AG beteiligt ist, soll eine installierte Leistung von 1 GW (1.000 MW) aufweisen und könnte bei Zustimmung aller Behörden zwischen 2008 und 2011 nach und nach in Betrieb genommen werden. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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08.06.2005 / Nr. 1

EEG entlastet Verbraucher im Vergleich zu Quotenmodellen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG, welches über feste Vergütungen für Strom aus Regenerativen Energien deren weiteren Ausbau fördert, ist effizienter und für den Verbraucher günstiger als sogenannte Quotenmodelle, die von verschiedener Seite ohne jeden Nachweis über deren Effizienz immer wieder in die Diskussion gebracht werden. In Reaktion auf eine aktuelle Darstellung des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft e.V. (VDEW), der eine Abschaffung des EEG und die Einführung eines Quotenmodells fordert, hat die Informationskampagne für Erneuerbare Energien „deutschland hat unendlich viel energie" gestern die Vergütungen für Windstrom nach dem deutschen EEG den Vergütungen nach Quotenmodellen in Großbritannien und Italien gegenübergestellt. Danach wird Windstrom in Deutschland durchschnittlich mit 8,7 Ct./kWh vergütet, in Großbritannien mit 10,18 Ct./kWh und in Italien mit 15,51 Ct./kWh. Die Preise aus Großbritannien und Italien sind den regelmäßigen Veröffentlichungen der zuständigen Stellen, Handelsagentur Newcastle und Strombörse Rom, entnommen. Da sich das Festpreismodell nach Muster des deutschen EEG somit nicht nur hinsichtlich der Ausbaugeschwindigkeit Regenerativer Energien sondern insbesondere auch hinsichtlich der Kosten für den Verbraucher als wesentlich effizienter erwiesen hat, führen immer mehr Länder dieses Förderinstrument in Europa und auch außerhalb Europas ein. Die Abschaffung des EEG in Deutschland führt im Umkehrschluß zu höheren Strompreisen und bei sinkendem Ausbau der dezentralen Energieerzeugung auch zu Verlusten von Arbeitsplätzen. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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07.06.2005 / Nr. 1

Shell erwartet zunehmendes Engagement von Ölkonzernen für Regenerative Energie

Der Ölkonzern Royal Dutch/Shell veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen seinen „Global Scenarios"-Report, mit dem er die Bedeutung der wahrscheinlichen künftigen weltweiten Entwicklungen für die Energiewirtschaft beschreibt. In dem aktuellen Report, der den Zeitraum bis 2025 betrachtet, geht Shell von einer zunehmenden Globalisierung aus, von einer durch Entwicklungsländer bedingten wieder stärkeren Bindung vom Energieverbrauch an das Wirtschaftswachstum, einer Etablierung eines weltweiten CO2-Marktes (Emissionshandel) und deutlich stärkeren Bestrebungen zur Erzielung von Versorgungssicherheit. Letzteres wird dem Report zufolge zu höherem Einfluß nationaler Politik auf die Energiewirtschaft führen sowie zu neuen Kooperationen und auch Spannungen. Als Gefährdung der Versorgungssicherheit sieht der Report u.a. einen Rückgang der Investitionsbereitschaft in Regenerative Energie. Der Report sieht daher als wahrscheinliches Szenario, daß sich sowohl Shell als auch andere Ölkonzerne mehr darauf konzentrieren werden, Regenerative Energie zu erzeugen, als neue unkonventionelle Methoden zur Förderung weiterer Ölvorkommen zu entwickeln. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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06.06.2005 / Nr. 2

EWI und Prognos sehen Regenerative Energie bei 26 % im Jahr 2030

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hatte das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) und die Prognos AG beauftragt, eine Studie zur Entwicklung der Energiemärkte bis zum Jahr 2030 zu erarbeiten. Die Wissenschaftler kommen in der aktuell vorgelegten Studie zu dem Ergebnis, daß hinsichtlich der verfügbaren Energieressourcen zwar keine Engpässe erwartet werden, die Abhängigkeit von instabilen Energieexportländern und die Versorgungsrisiken jedoch zunehmen. Der weltweite Energieverbrauch steigt der Studie zufolge bis 2030 um etwa 60 % an, kann jedoch auch dann noch zu über 80 % aus fossilen Energieträgern mit Erdöl als bedeutendstem Energieträger gedeckt werden. Die Erkenntnisse der Studie zur Entwicklung der Ölförderung und der Preisentwicklung beim Erdöl stehen in krassem Widerspruch zu den Erkenntnissen der ASPO (Association for the Study of Peak Oil), die von sinkenden Fördermengen und erheblichen Preissteigerungen für Erdöl bereits in wenigen Jahren ausgehen (s. auch unsere Meldung 20.10.2004 / Nr. 1 im Archiv).

In Deutschland geht die Studie von einem sinkenden Energieverbrauch in allen Sektoren aus. Bei der Stromerzeugung soll danach Erdgas führend werden und die Kernenergie ablösen. Regenerativen Energien wird ein Potential von 38 % der Kraftwerkskapazität bei Deckung von über 25 % der Bruttostromerzeugung zugetraut. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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06.06.2005 / Nr. 1

Regenerative Energie diese Woche

06.06. - Köln: Powerday Energiewirtschaft
06.-10.06. - Barcelona: 20th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition
07.-10.06. - Hamama-tsu/Japan: EXPO World Conference, Integrating Renewable Energy for the Future
08.06. - Bremen: Energieeffizienz von IT-Räumen
09.06. - Bremen: Fachseminar "Holzpellet-Heizungsanlagen: Planung und Auslegung"
10.06. - Wietow: Wochenendseminar "SONNE, WASSER, WIND UND BIOMASSE ... ODER KOHLE, GAS UND ERDÖL? - ERNEUERBARE VS. FOSSILE ENERGIETRÄGER -"
11.06. - Hildesheim: Dezentrale Pflanzenölnutzung

Einzelheiten unter Termine (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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03.06.2005 / Nr. 2

Forschungsprojekt zu Windturbulenzen bewilligt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat ein Forschungsprojekt des Zentrums für Windenergieforschung ForWind der Universität Oldenburg mit einem Volumen von 1 Million Euro bewilligt. Mit mehreren Forschungspartnern anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen will ForWind sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsspezifische Forschung zur Weiterentwicklung der Windenergie betreiben, so z.B. Wechselwirkungen zwischen Windböen, Extremwindereignissen oder Windturbulenzen mit Rotorblättern untersuchen oder auch Berechnungen von Umströmungen zur Beschreibung von Windfeldern verbessern. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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03.06.2005 / Nr. 1

Studie zur dezentralen Kraftstoffproduktion beauftragt

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft hat eine Machbarkeitsstudie zur dezentralen Biodiesel- und Pflanzenölerzeugung bei der Technoplus GmbH, Neubrandenburg, beauftragt. Die Studie soll Entscheidungsgrundlage für die Vergabe von ca. 20 Millionen Euro Fördermitteln sein, die als Ausgleich für die Kürzung der Agrardieselvergütung bereitstehen. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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02.06.2005 / Nr. 3

Bundesregierung beschließt 5. Energieforschungsprogramm

Die Bundesregierung hat gestern das 5. Energieforschungsprogramm verabschiedet, das damit das 4. Energieforschungsprogramm aus dem Jahr 1996 ablöst. Die Bundesmittel für die Energieforschung werden mit diesem Programm weiter in Richtung Regenerative Energie geschoben. Die Forschung an Regenerativen Energien und Energieeffizienzsteigerungen wurde im Jahr 1998 mit 178 Millionen Euro unterstützt, im Jahr 2003 mit 209 Millionen Euro und soll nun im Jahr 2008 auf etwa 259 Millionen Euro angehoben werden. Dieser Steigerung um ca. 45 % für eine sichere und volkswirtschaftlich preiswerte Energieversorgung stehen Mittelkürzungen für die Nuklearforschung um ca. 35 % und für die Fusionsforschung um ca. 6 % gegenüber.

Die Berichterstatter für Energieforschung der Regierungsfraktionen, MdB Hans-Josef Fell und MdB Hermann Scheer, kritisieren jedoch, daß das 5. Energieforschungsprogramm hinter den Forderungenn der Regierungsfraktionen zurückbleibt und trotz der o.g. Mittelverschiebung nach wie vor mehr Mittel für die Kernenergieforschung eingesetzt werden als für alle Regenerativen Energien zusammen. In Anbetracht des bevorstehenden Umbruches der weltweiten Energieversorgung halten MdB Fell und MdB Scheer die Erhöhung der Forschungsmittel für Erneuerbare Energien für bei weitem zu gering und die Forschungsmittel für die auch mittelfristig nicht verfügbare Kernfusion für fehlgeleitet. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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02.06.2005 / Nr. 2

Conergy intensiviert Ausbau der US-Präsenz

Die Conergy AG, Hamburg, hatte im Januar 2005 die Dankoff Solar Products, Inc., Santa Fe (USA) mehrheitlich übernommen (s. auch unsere Meldung 31.01.2005 / Nr. 2 im Archiv). Nach Umfirmierung der Dankoff Solar Products in Conergy Inc. USA bietet Conergy nun Solarsysteme unter eigenem Markennamen in den USA an und will den Vertrieb zügig ausbauen, um von den zunehmenden regionalen Förderungen in den USA wie z.B. in Washington State oder Kalifornien zu profitieren. Conergy betrachtet die USA als weltweit drittgrößten Solarmarkt mit enormem Wachstumspotential. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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02.06.2005 / Nr. 1

Niedersachsen setzt Förderschwerpunkt auf Kraftstoffe der Zukunft

Das Land Niedersachsen hat gestern bekanntgegeben, in diesem Jahr für Forschung und Entwicklung neuer Technologien im Bereich Regenerativer Energie und Energieeinsparung etwa 8,6 Millionen Euro bereitzustellen. Unterstützt werden sollen dabei gezielt kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere in Kooperation mit niedersächsischen Hochschulen. Schwerpunkte dieser Förderung werden Projekte sein zu Kraftstoffen der Zukunft, Projekte der Landesinitiative Brennstoffzellen und Projekte der Energieeinsparung. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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01.06.2005 / Nr. 2

Studie zu solarthermischen Kraftwerken im Mittelmeerraum

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat aktuell eine Studie mit dem Titel „Solarthermische Kraftwerke für den Mittelmeeerraum" veröffentlicht. Danach wird sich der Strombedarf in 26 Ländern rund um das Mittelmeer in den nächsten 50 Jahren etwa verdreifachen. Eine Schlüsselrolle bei der Deckung des künftigen Strombedarfs könnten der Studie zufolge aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen solarthermische Kraftwerke spielen, für deren Planung und Errichtung die deutsche Industrie weltweit mit am meisten know-how zu bieten hat. Die englischsprachige Studie sowie eine deutsche Zusammenfassung sind im Internet kostenlos abrufbar unter http://www.dlr.de/tt/MED--CSP. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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01.06.2005 / Nr. 1

Greenpeace fordert gesetzliche Bekämpfung der Energieverschwendung

Mit einem Gesetz zur Einführung des Konzeptes „Top Runner" will Greenpeace e.V. die Energieverschwendung bekämpfen. Das Konzept „Top Runner", welches sich nach Angaben von Greenpeace bereits seit Jahren in Japan gut bewährt hat, setzt für Elektrogeräte die erreichten Energieverbrauchswerte der besten Geräte automatisch als Standard fest. Anhand dieses Standards wird dann für andere Geräte eine abgestufte Benotung vorgenommen bis hin zu Warnhinweisen für die Geräte mit dem höchsten Energieverbrauch. Der so entstehende Wettbewerb um gute Verbrauchsnoten führt nach den Erfahrungen Japans sehr schnell und kontinuierlich zu sinkendem Energieverbrauch von Elektrogeräten. (Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie)

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