Einfluss von Biokraftstoffblends auf moderne Dieselmotoren und deren Abgasnachbehandlungssysteme
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (5/2012)
Ziel des Projektes war die systematische Analyse und Bewertung der Langzeitstabilität von Biokraftstoffblends und deren Auswirkungen auf den Betrieb eines Common-Rail PKW-Dieselmotors, der in seiner Ausführung den aktuellsten Abgasemissionsnormen (EURO VI) entspricht. Neben den Einflüssen der Biokraftstoffblends auf die Verbrennungsführung und die damit verbundenen Rohemissionen, sollten vor allem die Effekte in den komplexen Abgasnachbehandlungssystemen erstmalig detailliert bewertet werden. Die generelle Zielstellung war es, die Potenziale und Optimierungsmöglichkeiten bei der Applikation von DK/Biokraftstoffblends an modernste Dieselmotoren zu analysieren.
Abwasserwärmenutzung: ein Mosaikstein zur Energiewende am
Beispiel einer Anlage in Straubing
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2012)
Die Energiewende ist politisch gewollt, für unsere Gesellschaft notwendig und zielführend. Die Abwasserwärmenutzung kann einen Beitrag dazu liefern. Das vorgestellte Projekt umfasst einen Wohngebäudekomplex und einen Abwasser-Hauptsammler, somit ideale Voraussetzungen für die Abwasserwärmenutzung. Die Projektrealisation erfordert abwassertechnisches und energietechnisches Fachwissen.
Ökonomischer Betrieb der Flüssiggaskonditionierung in Biogaseinspeiseanlagen durch Brennwertverfolgung
© Vulkan-Verlag GmbH (5/2012)
Die steigende Zahl der Biogaseinspeiseanlagen und die Einbindung in den Netzbetrieb bedeuten für den Netzbetreiber einen erheblichen Aufwand in technischer und finanzieller Hinsicht.
Zur energiewirtschaftlichen Bewertung von Gas-Expansionsanlagen, Teil 1
© Vulkan-Verlag GmbH (5/2012)
Im vorliegenden Artikel wird eine energiewirtschaftliche Bewertung der Stromproduktion in Gas-Expansionsanlagen vorgenommen. Hierzu werden die thermodynamischen Prozesse des isenthalpen Drosselns
und der isentropen Expansion gegenübergestellt und diverse Prozessgrößen eingeführt. Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Stromproduktion in Gas-Expansionsanlagen werden dargelegt und diskutiert. Im Rahmen dieser Überlegungen wird eine Methodik zur Ermittlung des Primärenergiefaktors und des CO2-Emissionsfaktors des Gas-Expansionsstromes erarbeitet. Ein Vorschlag zur energiewirtschaftlich adäquaten Vergütung von Strom aus Gas-Expansionsanlagen wird unterbreitet.
Power-to-Gas in Gasverteilnetzen
© Vulkan-Verlag GmbH (5/2012)
Nach erfolgreicher Förderung von Anlagen, die erneuerbare
Energiequellen zur Stromerzeugung nutzen, hat die Bundesregierung nun den Fokus auf die Etablierung von geeigneten Speichertechnologien gelegt. Hierzu wurden einerseits sehr rasch Änderungen am EnWG
vorgenommen, welche das Gasnetz für erneuerbare Gase (Methan und Wasserstoff) grundsätzlich öffnen [1]. Nachgestellte Gesetze und Verordnungen regeln Privilegien zur Vergütung sowie das Verfahren zum Anschluss der Anlagen. Hieraus ergibt sich für den Betreiber der Anlagen eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich Errichtung und Betrieb von Netzanschluss und Einspeiseanlage, wie z. B. die Netzanschlusspflicht und eine Kostenteilung mit den Netzbetreibern.
Dreiphasen-Methanisierung als innovatives Element der PtG-Prozesskette
© Vulkan-Verlag GmbH (5/2012)
Der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien kann und wird den Verbrauch und den Import fossiler Energieträger wesentlich senken. Eine der effizientesten Möglichkeiten zur energetischen Nutzung von Biomasse ist die Produktion und Nutzung von SNG (Substitute Natural Gas), welches auf Basis erneuerbarer Quellen erzeugt und im vorhandenen Erdgasverteilnetz verteilt und in entsprechenden Erdgasspeichern gespeichert werden kann. Für die Erzeugung von SNG sind verschiedene Prozessketten denkbar, die teilweise bereits erfolgreich umgesetzt werden.
Umbau der MVA Landshut zu einem Biomasseheizkraftwerk
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2012)
Die mit relativ geringem finanziellen Aufwand mögliche Umnutzung der MVA Landshut, OL 3, in ein Biomasseheizkraftwerk stellt einen essentiellen Baustein im Aufbau eines nachhaltigen lokalen Energiekonzeptes der Stadt Landshut dar. Die vorhandene Verbrennungstechnik erlaubt es, auch minderwertiges Landschaftspflegematerial optimal energetisch zu nutzen. Das geplante Fernwärmenetz Landshut-Ost wird im ersten Ausbauschritt rund 30 MW/h Wärme aufnehmen. Gleichzeitig können in der KWK-Anlage bis zu 18,7 MW/h Strom erzeugt werden. Das Projekt ist ein Beispiel dafür, dass die Weiterverwendung von Entsorgungsanlagen für andere Zwecke möglich ist und zu einer großen Ressourcenschonung beitragen kann.
Aktuelle Entwicklungen bei Axpo Kompogas
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2012)
Ökologische und ökonomische Aspekte sprechen dafür, dass der Bioabfall der stofflichen Verwertung wie auch der energetischen Nutzung in Form von Biogas zugeführt wird. Der hohe Gasertrag ist ein entscheidender Faktor beim wirtschaftlichen Betrieb von Vergärungsanlagen. Es zahlt sich im wahrsten Sinne des Wortes aus, wenn am Schluss der Vergärung das höchst mögliche Maß an Biogas entzogen und energetisch genutzt werden kann. Der vollautomatisierte Prozess des Kompogas- Verfahrens von der spezifischen Vorbereitung des Materials über den kontrollierten Eintrag, die konstante Betriebstemperatur, die konsequente Durchmischung bis hin zur
Impfleitung garantiert den besagten, hohen Gasertrag.
Die Rolle der KWK-Technologien in zukünftigen Energieversorgungsstrukturen - Status und Ausblick
© Vulkan-Verlag GmbH (4/2012)
Die Gestaltung der Energiewende erfordert neben deutlichen Anstrengungen zur Energieeinsparung auch eine weitere Steigerung der Energieeffizienz - in allen Sektoren: Industrie, Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Verkehr.
Analytische Charakterisierung der Kathodenmaterialien von Lithium-Ionen-Batterien aus Elektro- und Hybridfahrzeugen
© Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) (3/2012)
Seit einigen Monaten wird am Institut für Nachhaltige Abfallwirtschaft und Entsorgungstechnik (IAE) intensiv an der Entwicklung von zuverlässigen analytischen Methoden zur vollständigen Charakterisierung der Kathoden- und Anodenmaterialien von Lithium-Ionen-Batterien aus Elektro- und Hybridfahrzeugen geforscht. In der ersten Phase des Projektes liegt der Schwerpunkt bei den Kathodenmaterialien - im Besonderen bei Lithium-Cobalt-Nickel-Mangan- Oxiden.