Austausch dringend empfohlen - PCB-haltige Kondensatoren in Leuchtstoffröhren

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) e.V. empfiehlt, alte Kondensatoren in Leuchtstofflampen vorsorglich auszutauschen und geordnet zu entsorgen, da sie vielfach das Umweltgift PCB enthalten.

Foto: M. Boeckh(16.09.08) Polychlorierte Biphenyle (PCB) wurden seit den 30er Jahren in vielen Industrieländern als flüssiges Dielektrikum bei der Produktion von Starkstromkondensatoren verwendet. Sie zeichnen sich durch hohe elektrische Stabilität und schwere Entflammbarkeit aus. Ende der 60er Jahre wurde erkannt, dass Polychlorierte Biphenyle biologisch schwer abbaubar, gesundheitsschädlich und krebserregend sind. Die Verwendung von PCB wurde 1978 in der Bundesrepublik Deutschland auf bestimmte Anwendungsgebiete ('geschlossene Systeme'), zu denen auch Kondensatoren gehören, beschränkt. Ende der 70er Jahre wurde deutlich, dass sich PCB bei hohen Temperaturen, wie sie z. B. bei Umgebungsbränden auftreten können, zersetzt. Bei bestimmten Temperaturen können Polychlordibenzodioxine (PCDD) und Polychlordibenzofurane (PCDF) freigesetzt werden, von denen weitere toxische Gefahren ausgehen...
Unternehmen, Behörden + Verbände:
Autorenhinweis: Martin Boeckh
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: September 2008 (September 2008)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Martin Boeckh
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren



Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Energieeffiziente Straßen- und Platzbeleuchtung in Kommunen - Praxistransfer
© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (5/2011)
Kann eine moderne, energieeffiziente Straßenbeleuchtung die zahlreichen Erwartungen erfüllen, die Kommunen an sie stellen? Sie soll Sicherheit geben, ansprechend gestaltet sein und durch niedrigen Energieverbrauch wenig kosten. Die Antwort ist "ja"!

Cleverer Umweltschutz - Energiesparen
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (11/2010)
Neben dem Verkehr haben die Privathaushalte den größten Anteil am Energieverbrauch in Deutschland. Schätzungen zufolge können sie oft rund ein Drittel ihrer verbrauchten Energie einsparen - und das häufig mit einfachen Maßnahmen. Zumal Energiesparen ein effizienter und für jeden beschreitbarer Weg ist, um das Klima zu schützen. Ganz ne-benbei rechnet sich der sparsame Umgang mit Energie nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel.

Saubere Brenner für Energiesparlampen
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (5/2010)
Ein großes Problem der Glasindustrie sind nach wie vor die hohen NOx-Emissionen, die aufgrund der notwendigen hohen Temperaturen beim Schmelzen von Glas auftreten. Durch die Verschärfung der Grenzwerte ab dem Jahr 2007 ist die Glasindustrie gezwungen, weitere Untersuchungen und Entwicklungen der Verbrennungssysteme von Glasschmelzwannen vorzunehmen, um die NOx-Emissionen schon bei der Entstehung zu minimieren und so teure Sekundärmaßnahmen zu vermeiden.

Mehr als nur Wehmut - Mit dem 1. September 2009 begann der Ausstieg aus dem Glühlampenzeitalter
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2009)
Zum 1.9.2009 verabschiedete sich die Glühlampe schrittweise vom Markt - so hat es die EU beschlossen. Umwelt- und Klimaschützer und natürlich die Industrie frohlocken. Doch auch Kritik hat ihre Berechtigung. Viele Beteiligten haben ihre Hausaufgaben schlicht noch nicht erledigt.

Energiesparen in Kirchengemeinden
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (8/2009)
Zusammenfassung + PowerPoint Presentation mit 49 Folien

Login

Literaturtip:
 
zu www.energiefachbuchhandel.de
 

 
Tagungsband vom 14. Symposium Licht + Architektur 2009 / OTTI e.V.