Fachartikel Bioenergie allgemein

Kraft-Wärme-Kopplung - effiziente dezentrale Energieversorgung mit Wärme und Strom
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2013)
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine hocheffiziente Energieumwandlungstechnologie, die seit über 100 Jahren genutzt wird. Ob und welche KWK-Anlage unter welchen Bedingungen wirtschaftlich eingesetzt werden kann und welche staatlichen Förderungen durch verbesserte rechtliche Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen, beschreibt dieser Fachbeitrag. Gesetzliches Ziel des Kraft-Wärme- Kopplungsgesetzes (KWKG 2012) ist die Erreichung von 25 Prozent KWK-Stromerzeugungsanteil.

Elefanten machen ihren Strom selbst - Die Wilhelma als integriertes Energieeffizienzkonzept der Stadt Stuttgart (SEE)
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Im Rahmen des Gesamtprojekts Stuttgart Stadt mit Energieeffizienz - SEE wird am Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft (ISWA) in Kooperation mit dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) ein integriertes Bioenergiekonzept für die Wilhelma erstellt. Die Biomassepotenzialanalyse wurde vor kurzem abgeschlossen, eine differenzierte Energiebedarfsanalyse steht noch aus. Der Stuttgarter Zoo Wilhelma weist ein erhebliches Biomassepotenzial auf.

GREEN-FC - Dezentrale Biogaskonversion über modulare Anlagen zur Nutzung biogener Energieträger durch Brennstoffzellen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Aktuell liegt das Hauptaugenmerk der Bioenergiebereitstellung in der Produktion und Umwandlung von Biogas. So wurden in Europa von 2006 bis 2012 ca. 2.000 MW [1] elektrische Leistung über Biogas-KWK-Anlagen (BHKW) mit effizienter Wärmenutzung installiert. So kann diese ins Nahwärmenetz eingespeist oder durch Sorptionsverfahren [2] in Kälte umgewandelt werden. Neben KWKLösungen wird bspw. in Deutschland in ca. 45 [2] Anlagen Bio-Methan ins Erdgasnetz als Substitut eingespeist oder als Treibstoff eingesetzt. Eine weitere Nutzungsvariante ist die direkte thermische Umsetzung als Verbrennungsmedium. Bei der Reformierung von Biogas wird H2-reiches Synthesegas gewonnen, welches u.a. in der chemischen Industrie und reines H2 zudem in Brennstoffzellen genutzt werden kann.

Flexible Stromerzeugung aus Bioenergie
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Ein relevanter Beitrag zum Gelingen der Energiewende? Auswirkungen einer flexiblen Stromproduktion aus Bioenergie auf den konventionellen Kraftwerkpark

Praktische Anwendung der mikrobiellen Aktivitätsanalyse zur Überwachung der prozessbiologischen Stabilität von Biogasanlagen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Als Erweiterung der klassischen fluoreszenzmikroskopischen Analyse der im Biogasfermenter lebenden Mikroorganismen, wurde anhand ihres Auftretens und der Häufigkeit der unterschiedlichen Gruppen methanbildender Organismen für verschiedene Biogasanlagen- und Substrattypen, ein anlagenspezifischer Stabilitäts-Indikator (MT-Faktor) ermittelt.

Wirtschaftlichkeit der Bioenergie bei steigendem Agrarpreisniveau
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Die 'Teller-oder-Tank'-Diskussion ist nach wie vor von hoher gesellschaftlicher Relevanz. In den letzten Jahren haben sich jedoch entscheidende äußere Rahmenbedingungen derart verändert, dass sich die Frage nach der Flächenkonkurrenz mittlerweile in einem völlig anderen Licht darstellt. Vor wenigen Jahren war das Agrarpreisniveau aus heutiger Sicht niedrig. Durch das EEG wurden wirtschaftliche Anreize geschaffen nachwachsende Rohstoffe auf Ackerflächen für die Biogasproduktion bzw. gekoppelte Kraft-Wärmenutzung anzubauen.

Qualitätsüberwachung von Motoröl-Rapsölmischungen mit Online-Ölsensoren
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Für die Labor-Untersuchungen zu den Wechselwirkungen zwischen Motoröl und Rapsöl wurde Rapsölkraftstoff gemäß DIN 51605 eingesetzt. Es wurden je zwei mineralische und pflanzenölbasierte Motoröle ausgewählt, die für den Einsatz in Nutzfahrzeugs- oder Schiffsmotoren geeignet sind (Tab. 1). Die Proben wurden von der Fa. Oelcheck GmbH und im Labor des TFZ analysiert.

Einsatz einer quantitativen Bildanalyse zur Beurteilung mikrobieller Prozessparameter von Biogasanlagen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Für die Einschätzung der Effizienz und Leistungsfähigkeit von Biomasse-Biogasanlagen (BGA) oder Faultürmen erscheint die Kenntnis der Anzahl der beteiligten Mikroorganismen eine Grundvoraussetzung zu sein. In den letzten Jahren wurde an der HAW Hamburg eine Technik entwickelt, die es erlaubt, über digitale Bildanalyse die Vitalität von BGAs über die Quantifizierung und Klassifizierung methanbildender Mikroorganismen zu ermitteln (Scherer et al., 2012).

Sorghumhirse als Anbaualternative zum Mais
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Sorghum bicolor und Sorghum bicolor x sudanense sind aufgrund ihres hohen TM-Ertragspotenzials gut als Substrat für die Biogasproduktion geeignet. Beide Sorghumarten zeichnen sich wie Mais durch eine effiziente Wassernutzung aus (C4-Pflanzen), gelten jedoch als trockentoleranter, aber auch kälteempfindlicher.

Chancen und Herausforderungen für die zukünftige Nutzung von Biomethan in regionalen Energieversorgungsstrukturen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
Die regionale Energiebereitstellung ist im Kontext der Energiewende mehr und mehr in den Fokus vieler kommunaler Aktivitäten gerückt. Die Anzahl der Erneuerbare- Energien-Kommunen, Bioenergie-Kommunen und 'energieautarker' Kommunen und Regionen steigt ständig. Zusätzlich haben sich viele Energieversorger und Kommunen im Rahmen von beispielsweise Agenda-21-Prozessen klare Zielsetzungen im Bereich der Reduktion von Klimagasemissionen gesetzt.

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Literaturtip:
 
zu www.energiefachbuchhandel.de
 

 
Tagungsband vom 18. Symposium Bioenergie 2009 / OTTI e.V.