Der Energieberg Georgswerder - Die Nachnutzung einer Deponie durch Energieerzeugung, Infotainment und als Freizeitfläche

Vor etwa drei Jahren wurde die Deponie Georgswerder zum Energieberg. Ein Ort, der bis dahin für sorglosen Umgang mit der Natur stand, wurde zu einem Symbol des Wandels und einer positiven Zukunftsvision.

4.000 Haushalte können inzwischen von hier aus mit Strom versorgt werden. Doch es wird nicht nur erneuerbare Energie produziert. Die künstliche Erhebung des Deponiekörpers bietet einen einmaligen Blick über die Stadt Hamburg. Durch seine Öffnung für Besucherinnen und Besucher ist so ein facettenreicher Erlebnisort entstanden, der auf unterschiedlichste Weise angenommen und erlebt wird. Wichtigstes Ziel des Betreibers des zum Gelände gehörenden Informationszentrums, der Stadtreinigung Hamburg, ist hierbei, die Besucher für das Thema Abfall und das eigene Verhalten zu sensibilisieren. Aber auch zu zeigen, dass dieser Ort positiv genutzt werden kann. Ein wichtiger Punkt hierbei ist die direkte Ansprache der Problematik, die zum Leitfaden des Umgangs mit der Situation vor Ort wurde.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung 2014 (Dezember 2014)
Seiten: 9
Preis: € 4,00
Autor: Dipl.-Geogr. Deik Esser
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren



Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Sekundärressourcen aus Photovoltaik, Windturbinen und E-Autos
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Ziel dieses Tagungsbeitrags ist es, die Situation von Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie Elektro-Fahrzeugen in Österreich im Hinblick auf dessen Sekundärressourcenpotential unter Betrachtung von derzeit sowie in naher Zukunft verfügbaren Recyclingtechnologien zu bewerten.

Rückbau und Recycling von Windenergieanlagen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Erste Konzepte für den Rückbau von Windenergieanlagen wurden bereits 1995 erarbeitet, als in Deutschland mit dem verstärkten Ausbau dieser Technologie begonnen wurde (Kehrbaum 1995). Seitdem hat die Branche einen rasanten Technologiewandel durchlaufen, so dass heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen in abweichenden Ausführungen und an unterschiedlichen Standorten vorhanden sind. Diese vielen Eventualitäten erschweren die Entwicklung eines einzigen Standardkonzepts für den Rückbau, vielmehr ist jeder Rückbau ein eigenes und individuelles Vorhaben.

Wie wird ein Unterhaltungsverband klimaneutral?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Vorrangige Aufgabe von Unterhaltungsverbänden ist es, für eine ordnungsgemäße Entwässerung ihres Verbandsgebietes zu sorgen. Wenn zu diesem Zweck 150 Schöpfwerke mit Stromkosten von rd. 800.000 € pro Jahr betrieben werden müssen, stehen Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz zunächst hintenan. Eine Analyse bestätigt, dass es möglich ist, bis 2035 die Klimaneutralität zu erreichen.

Rückbau von Windenergieanlagen
© Rhombos Verlag (12/2017)
Carbon- und Glasfaserverbunde sind eine große Herausforderung für das Recycling von Rotorblättern aus Windkraftanlagen.

Der Naturstromspeicher: Ein flexibler Stromspeicher für die Energiewende
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Der Naturstromspeicher ist ein flexibler Kurzzeitspeicher, der einen Windkraftpark mit einem neuartigen Serien-Pumpspeicherkraftwerk vereint. Die Pilotanlage entsteht zurzeit im süddeutschen Gaildorf.

Login

Literaturtip:
 
zu www.energiefachbuchhandel.de
 

 
die aktuelle BWE-Marktübersicht