Situation der Holzenergie in Deutschland - Öffentlichkeit, Markt, Restriktionen

Wer die Medien der letzten drei bis vier Jahre verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass die Energiewende in die Kritik und damit einhergehend auch ins Stocken geraten ist. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Bioenergie. Neben gravierenden geopolitischen Ereignissen, in deren Nachfolge es zu einem dramatischen Verfall der fossilen Brennstoffpreise gekommen ist, sieht sich die Branche oftmals mit massiver Kritik seitens des Umweltschutzes konfrontiert. Eine Kritik, die nur zu einem Teil berechtigt ist; zumindest was Energie aus Holz angeht, sieht auch die EU im Bereich des Binnenmarktes ein geringes Nachhaltigkeitsrisiko. In der Präsentation werden die verschiedenen Aspekte schlaglichtartig angesprochen, Hintergründe und Zusammenhänge erklärt sowie Gegenmaßnahmen aufgezeigt.

Die nachfolgenden Teile 1 bis 3 sollen kurz schlaglichtartig den Kontext umreißen, in dem die Bioenergie gegenwärtig situiert ist. Unter den Punkten 4 und 5 wird die Thematik FSC-Zertifizierung tiefergehend erläutert sowie auf die Auswirkungen der Zertifizierung eingegangen. Punkt 6 beinhaltet das Fazit sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen.

Seit 1990 hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien zwar nahezu verzehnfacht (1,3 auf 12,5 % PEV), nichtsdestotrotz liegt der Wert aus 2015 weit weg vom Möglichen und mit der gegenwärtigen Politik scheinen schon die Ziele für 2020 (20 %) nicht mehr erreichbar.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: Biomasse-Forum 2016 (November 2016)
Seiten: 7
Preis: € 3,50
Autor: Bernd Heinrich
 
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Tagungsband vom 18. Symposium Bioenergie 2009 / OTTI e.V.