Angepasste Deponieentgasung an veränderte betriebliche Bedingungen

Die meisten heutigen Deponieentgasungsanlagen dürften aus den Jahren ab 1985 bis 1995 stammen, sind also heute ca. 20 bis 30 Jahre alt. In dieser Zeit hat sich nicht nur die Intensität der Gasbildung verändert, sondern auch die Deponietechnik und die Anlage selbst.

Nun kennt das Deponierecht eine Vielzahl von Instrumenten, die diese Veränderungen kenntlich machen sollten, um darauf rechtzeitig zu reagieren. Dazu gehören u.a. die jährliche Erklärung zum Deponieverhalten, die Deponieüberwachung einschließlich der Kontrolle der Anlage selbst und der Deponie durch FID-Messung und weiterer Überwachungsmethoden. Da die Deponieentgasung dem Stand der Technik entsprechend ausgeführt und betrieben werden muss, um diffuse Deponiegasemissionen weitgehendst zu unterdrücken, ergeben sich daraus entsprechende Konsequenzen. Sowohl die Wissenschaft als auch die Industrie haben hierzu die Grundlagen und die erforderlichen Technologien bereitgestellt. Dazu soll im Folgenden eine Übersicht gegeben werden.



Copyright: © Universität Stuttgart - ISWA
Quelle: Zeitgemäße Deponietechnik 2015 (Mai 2015)
Seiten: 7
Preis: € 3,50
Autor: Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Carbonfaserverstärkte Kunststoffe
© Rhombos Verlag (6/2019)
Untersuchungen im industriellen Maßstab zeigen, dass die Bedingungen in Siedlungs- und Sonderabfallverbrennungsanlagen für eine Zerstörung von Carbonfasern nicht ausreichen

Digitales Bauen mit Building Information Modeling - der digitale Zwilling
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2019)
Building Information Modeling ist eine Arbeitsmethode, die es ermöglicht, Planungsprozesse von Bauwerken hinsichtlich Qualität und Effizienz zu optimieren. Alle relevanten Informationen eines Bauwerkes werden über den Lebenszyklus in einem digitalen Bauwerksmodell, meist dreidimensional und objektorientiert, erfasst und verwaltet. Dabei gilt der Grundsatz, dass erst digital und anschließend real gebaut wird. Am Ende besteht neben dem realen Bauwerk auch ein digitaler Zwilling.

Erhöhung der nutzbaren Arbeitswassermenge am PSW Hohenwarte II
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2019)
Das Pumpspeicherwerk (PSW) Hohenwarte II ist Teil der Saalekaskade in Thüringen. Der Betreiber des PSW plante die Erhöhung der energetisch nutzbaren Arbeitswassermenge im Oberbecken des PSW, um eine Befreiung von Netznutzungsentgelten zu erreichen. Die Erhöhung der Arbeitswassermenge sollte durch die Herabsetzung des unteren Betriebsstauzieles und damit die Erweiterung des Betriebsstauraums erfolgen. Dazu waren bauliche Veränderungen der Beckensohle erforderlich, die zunächst in einem hydraulischen 2-D-Modell dimensioniert wurden.