Optionen der Konditionierung von aufbereitetem Biogas mit Flüssiggas

Für die effiziente Entwicklung des Energieträgers Biogas ist die Beantwortung der Fragestellungen, wie weit die technisch-physikalischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten insbesondere der Flüssiggaszumischung unter Berücksichtigung der geltenden Regularien und Verordnungen gegeben sind und welche Optionen sich daraus ergeben, von großer Bedeutung. Das Ergebnis dieser Studie sind die möglichen Zumischmengen von Flüssiggasgemischen unter den für den Anwendungsfall geltenden physikalisch-technischen Bedingungen und die Reihenfolge der Grenzen durch Kondensation höherer Kohlenwasserstoffe, die Methanzahl sowie die K-Zahl inklusive der Aspekte zur Beurteilung des wirtschaftlich Möglichen.

Die Übernahme und der Transport von aufbereitetem Biogas sind sowohl von technischen als auch von wirtschaftlichen Kriterien abhängig. Für die effiziente Entwicklung des Energieträgers Biogas ist die Beantwortung der Fragestellungen, ob die technischphysikalischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten insbesondere der Flüssiggaszumischung vor dem Hintergrund der relevanten Regularien und Verordnungen gegeben sind und welche Optionen sich daraus ergeben, von großer Bedeutung.
Während in den vorausgegangenen Arbeiten die notwendigen Mengen an Flüssiggas für einen zum derzeitigen Stand aktuellen Aufbereitungsgrad (96 bis 99,5 Vol.- Prozent Methangehalt) ermittelt wurden, hat dieses Projekt die Ermittlung und Argumentation der technisch-physikalisch möglichen Flüssiggaszumischgrenzen und wirtschaftliche Aspekte  zum Ziel.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 09 - 2011 (September 2011)
Seiten: 9
Preis: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Janina Senner
Dipl.-Ing. Frank Burmeister
Dipl.-Ing. Manuel Götz
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Unfälle und Brände mit Elektrofahrzeugen - Versuch einer statistischen Betrachtung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2022)
Aktuell findet weltweit eine rasant fortschreitende Elektrifizierung des motorisierten Individualverkehrs statt. Im Jahr 2021 wurden weltweit insgesamt knapp 6,8 Mio. Elektrofahrzeuge (battery electric vehicles, BEV) verkauft, etwas mehr als die Hälfte davon am chinesischen Markt. Dahinter folgt mit 2,3 Mio. BEV Europa und mit 631.000 BEV die USA (Tabelle 1).

Ausgangszustandsberichte für IPPC-Anlagen - Erfahrungen aus der Praxis
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2022)
Die Verpflichtung zur Erstellung eines Ausgangszustandsberichtes ergibt sich durch die Vorgaben aus der Industrieemissionsrichtlinie (Europäisches Parlament und Rat, 2010) sowie die erfolgte Umsetzung im österreichischen Recht. Da die genannten IPPC-Tätigkeiten mehrere Branchen betreffen, erfolgte dies in verschiedenen Rechtsmaterien, wobei nachfolgend nur die wichtigsten genannt werden.

Neue Wege beim Wiederaufbau der Bioabfallvergärungsanlage Leonberg
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2022)
Durch einen Großbrand im September 2019 wurde die Bioabfallvergärungsanlage des Landkreises Böblingen fast vollständig zerstört. Erst etliche Monate vorher hatten die beiden Landkreise Böblingen und Esslingen für die Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Gesellschaft - die Bioabfallverwertung GmbH Leonberg - gegründet. Die bisherige Anlage sollte erweitert werden, um zusätzlich zu den Bioabfällen aus dem Landkreis Böblingen auch Bioabfälle aus dem Landkreis Esslingen an diesem Standort zu verwerten. Nach den Aufräumarbeiten und einem neuen Genehmigungsverfahren entsteht nun hier in Leonberg die größte Bioabfallvergärungsanlage in Baden-Württemberg mit einer Verarbeitungskapazität von 72.000 Mg pro Jahr (60.000 Mg Bioabfälle zuzüglich 12.000 Mg Grünabfälle).