Institut für Abfalltechnik und Ressourcensicherung (InfAR

Die heutige Abfalltechnik/-wirtschaft ist vor allem auf eine Vorausschauende Ressourcenwirtschaft, auf Energieeffizienz und auf einen Umweltschutz ausgerichtet, der den Klimawandel im Blickpunkt hat. Dies spiegelt sich nicht nur in der Weiterentwicklung der Studiengänge, sondern auch in der Forschung an den Hochschulen wider.

Der Studiengang Versorgungstechnik mit dem Schwerpunkt Energie und Umwelt an der Fachhochschule in Trier wurde nunmehr in Folge des Bolognaprozesses in den Studiengang Technische Gebäudeausrüstung und Versorgungstechnik und einen Masterstudiengang Technisches Gebäudemanagement und Energiemanagement übergeführt. Damit wurden die Stu - diengänge von der Umwelttechnik einschließlich Abfalltechnik/- wirtschaft in Richtung Energiemanagement umstrukturiert. Diese Umstrukturierung hat sich deutlich auf die Ausbildungsinhalte ausgewirkt. Wurden früher Studierende so ausgebildet, dass sie über ein vertieftes Fachwissen im Bereich Abfalltechnik/- wirtschaft verfügten, was sie dazu befähigte, als planende Ingenieure beziehungsweise Gutachter oder Sachverständige in Ingenieurbüros, in Firmen des Anlagenbaues, in Tiefbauämtern oder als Betriebsingenieure tätig werden zu können, so setzen sich die heutigen Absolventen mit Fragestellungen aus dem Energiemanagement auseinander. Konsequenterweise wird daher in der Ausbildung die Abfallwirtschaft lediglich als ein Teilgebiet der Energiewirtschaft betrachtet. Die Lehrinhalte sind dementsprechend angepasst worden.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: Ausgabe 01 / 2010 (März 2010)
Seiten: 2
Preis: € 2,00
Autor: Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Ausbau und Weiterentwicklung der Bioabfallvergärungsanlage Dresden
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Mit dem Kauf der Bioabfallvergärungsanlage Dresden ist der MVV Energie Gruppe ein schneller Markteintritt gelungen. Im Endausbau wird diese Bioabfallvergärungsanlage mit Biogasaufbereitung und -einspeisung eine hochwertige klimaschonende und effiziente Nutzung kommunaler Bioabfälle, die die CO2-Bilanz der Kommunen verbessert und mit dem Ersatz fossiler Energieträger einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leistet. Die BAV Dresden ist ein wichtiger Meilenstein für MVV mit einer steilen Lernkurve im Betrieb, Anlagenbau, Stoffstrommanagement und aus energiewirtschaftlicher Sicht. MVV zeigt sich in Dresden als verlässlicher Partner und verantwortungsvoller Akteur in der Bioabfallvergärung und setzt hier die Energiewende erfolgreich um!

AVR Bioabfallvergärungsanlage in Sinsheim - Erste Erfahrungen mit der Bioabfallvergärungsanlage
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Um einerseits zur Erfüllung der Entsorgungspflichten des Rhein-Neckar-Kreises die Verwertung der anfallenden Bio- und Grünabfälle sicherzustellen und andererseits das energetische und stoffliche Potenzial der getrennt erfassten biogenen Abfälle vollständig nutzen zu können, wurde am Standort der Deponie Sinsheim, unter Einbeziehung der in den Sommermonaten bisher ungenutzten Wärme aus dem Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) der AVR Energie GmbH, eine neue Bioabfallvergärungsanlage errichtet. Die geplante Bioabfallvergärungsanlage ist dahingehend konzipiert, dass die Gärsuspension nach der Vergärung unter Einsatz der Wärme des BMHKW getrocknet wird und keine flüssigen Gärreste entstehen. Das in der Vergärung entstehende Biogas wird einer Biogasaufbereitungsanlage zugeführt, zu Biomethan aufbereitet und anschließend in das Erdgasnetz eingespeist.

Weiterentwicklung des organischen Stoffstrommanagements im Landkreis Nordhausen - Biogas, Brennstoff, Kompost
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Im noch umzusetzenden Heizkonzept soll die Wärmeherstellung für den Betriebshof der Stadtwerke Nordhausen und zweier angrenzender Wohnblöcke mit insgesamt ca. 1.500.000 kWh p. a. durch Verbrennung des Brennstoffs aus Grüngut erfolgen. Durch die Ersetzung fossiler Energieträger durch erneuerbare leistet die Entsorgungswirtschaft im Landkreis Nordhausen einen weiteren positiven Klimabeitrag.