Nutzungskonzepte für Deponieschwachgas aus technischer und wirtschaftlicher Sicht

Die Deponiegasindustrie stellt derzeit ein komplettes Programm zur Nutzung und Entsorgung unterschiedlich methanreicher Deponiegase bis zu Konzentrationen unter die untere Explosionsgrenze zur Verfügung. Wichtig ist aber zu klären, ob notwendigerweise Schwachgase auftreten müssen oder ob diese durch andere Entgasungstechniken verhindert werden könnten und wie lange, falls Schwachgases auftreten, mit solchen zu rechnen ist.

Die Deponiegasindustrie stellt derzeit ein komplettes Programm zur Nutzung und Entsorgung unterschiedlich methanreicher Deponiegase bis zu Konzentrationen unter die untere Explosionsgrenze zur Verfügung. Wichtig ist aber zu klären, ob notwendigerweise Schwachgase auftreten müssen oder ob diese durch andere Entgasungstechniken verhindert werden könnten und wie lange, falls Schwachgases auftreten, mit solchen zu rechnen ist. Auf Grundlage dieser Kenntnis lassen sich dann die geeigneten Techniken auswählen. Der Schritt zur Entsorgung der Deponiegase mittels Methanoxidation in der Rekultivierungsschicht dürfte nach derzeitiger Erkenntnis der letzte Schritt innerhalb der Nachsorgephase sein.



Copyright: © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Quelle: 20. Kasseler Abfallforum-2008 (April 2008)
Seiten: 8
Preis: € 4,00
Autor: Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Carbonfaserverstärkte Kunststoffe
© Rhombos Verlag (6/2019)
Untersuchungen im industriellen Maßstab zeigen, dass die Bedingungen in Siedlungs- und Sonderabfallverbrennungsanlagen für eine Zerstörung von Carbonfasern nicht ausreichen

Digitales Bauen mit Building Information Modeling - der digitale Zwilling
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2019)
Building Information Modeling ist eine Arbeitsmethode, die es ermöglicht, Planungsprozesse von Bauwerken hinsichtlich Qualität und Effizienz zu optimieren. Alle relevanten Informationen eines Bauwerkes werden über den Lebenszyklus in einem digitalen Bauwerksmodell, meist dreidimensional und objektorientiert, erfasst und verwaltet. Dabei gilt der Grundsatz, dass erst digital und anschließend real gebaut wird. Am Ende besteht neben dem realen Bauwerk auch ein digitaler Zwilling.

Erhöhung der nutzbaren Arbeitswassermenge am PSW Hohenwarte II
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2019)
Das Pumpspeicherwerk (PSW) Hohenwarte II ist Teil der Saalekaskade in Thüringen. Der Betreiber des PSW plante die Erhöhung der energetisch nutzbaren Arbeitswassermenge im Oberbecken des PSW, um eine Befreiung von Netznutzungsentgelten zu erreichen. Die Erhöhung der Arbeitswassermenge sollte durch die Herabsetzung des unteren Betriebsstauzieles und damit die Erweiterung des Betriebsstauraums erfolgen. Dazu waren bauliche Veränderungen der Beckensohle erforderlich, die zunächst in einem hydraulischen 2-D-Modell dimensioniert wurden.