Ressourceneffizientes Handeln in der Abfallwirtschaft
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Wer hätte gedacht, dass der Klimawandel unser Gesellschaft derart sensibilisiert - Politik, Wirtschaft und Verbraucher gleichermaßen. Auch die Optimisten unter den Umweltschützern hätten dies noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten. Immer mehr auch klassische Unternehmen widmen sich dem Thema Umwelt. Strategischer Konsum - der Verbraucher wird sich seiner Macht bewusst, durch sein Verhalten Veränderungen herbeizuführen. Klimaschutz und damit Umweltschutz ist mittlerweile auch politisch nahezu über das gesamte Parteienspektrum salonfähig geworden.
Natura 2000 aus Sicht der Naturschutzforschung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2008)
Bis Dezember 2007 waren insgesamt mehr als 25.000 Natura 2000-Gebiete mit einer Gesamtfläche von knapp 20 % der terrestrischen Fläche der EU (ca. 850.000 km2) an die Europäische Kommission gemeldet,1 wobei der Flächenanteil zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten stark variiert [zwischen 2,9 % (Irland) und 25,1 % (Slowakei) für FFH-Gebiete und zwischen 6,8 % (Großbritannien) und
31,4 % (Slowenien) für Vogelschutzgebiete].2 Deutschland liegt dabei mit 9,3 % bzw. 9,4 % im Mittelfeld und hat insgesamt ca. 14,1 % der Landfläche als Natura 2000-Gebiete gemeldet.
Fakten statt Mythen - Europäische Schutzgebiete sind auch in Deutschland ein Erfolg und kein Hemmnis wirtschaftlicher Entwicklung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2008)
Die biologische Vielfalt - die Vielfalt der Lebensräume, der Tier- und Pflanzenarten sowie ihre genetische Vielfalt - ist, insbesondere seit der Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung und des wachsenden Flächenverbrauchs seit Mitte des 20. Jahrhunderts, stark bedroht. Hinzu kommt der dramatisch schnelle Klimawandel. BirdLife International, der weltweite Naturschutzdachverband, hat im Rahmen der 9. Vertragsstaatenkonferenz (CoP9) der Konvention über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) im Mai 2008 in Bonn die neueste Rote Liste der Vogelarten veröffentlicht. Danach gelten inzwischen 1.226 Arten und damit über 12 % der weltweit etwa 10.000 Vogelarten als hochgradig bedroht.
Paradigmenwechsel in der Siedlungswasserwirtschaft beim Umgang mit Regenwasser
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH / Vulkan-Verlag GmbH (9/2008)
Die schädlichen Auswirkungen des bisherigen Ableitungsprinzips und die bestehenden gesetzlichen Anforderungen führen dazu, dass künftig die Leistungsfähigkeit des Wasserhaushalts im Bereich von Siedlungs- und Verkehrsflächen zu erhalten ist (§ 1 WHG) Damit tritt eine neue quantitative Zielsetzung neben die bisherige und weiterhin gültige Zielsetzung der Entwässerungssicherheit. Nach § 7a WHG ist zur Erfüllung der Zielsetzungen der 'Stand der Technik' anzuwenden, der an die Stelle der bisherigen 'Regeln der Technik' tritt. Zum Stand der Technik gehört das Konzept der dezentralen Bewirtschaftung. Hauptgegenstand dieses Konzeptes ist die 'bodenbezogene' Bewirtschaftung.
Klimawandel und Nachhaltigkeit - Raus aus der Umweltnische
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2008)
In der Diskussion um den Klimawandel wird Nachhaltigkeit meist als ein Konzept verstanden, das in erster Linie auf Umweltaspekte abstellt. Diese isolierte Sichtweise greift zu kurz. Denn nur wenn so unterschiedliche Bereiche wie Ökologie, Ökonomie und gesellschaftliche Bedürfnisse einbezogen werden, kann der Klimawandel gebremst und können die Folgen von Wetterkatastrophen für die Betroffenen abgemildert werden.
Klimaschutz außerhalb des Emissionshandelssystems
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2008)
Dieser Beitrag befasst sich mit den derzeit (noch) nicht unter das Emissionshandelssystem fallenden Aktionsfeldern. In Deutschland verursacht der Nicht-Emissionshandels- Sektor aktuell 52 % der Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen).
Neuere Entwicklungen im Emissionshandelsrecht der Bundesrepublik Deutschland
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2008)
Klimaschutzrecht gibt es auf völker-, europa- und nationalrechtlicher Ebene. Völkerrechtlich ist das Kyoto-Protokoll relevant, welches unter anderem die handelbaren Emissionsrechte einführt. Dem folgt europarechtlich die Richtlinie 2003/87/EG; sie bestimmt, das Handelssystem zum 1.1.2005 in den Mitgliedstaaten einzuführen; bis zum 3.12.2003 waren verschiedene Umsetzungsmaßnahmen in den Mitgliedstaaten durchzuführen; der nationale Zuteilungsplan war bis zum 31.3.2004 nach Brüssel zu melden.
Warum es nicht nur auf die Hülle ankommt
© Bayerisches Landesamt für Umwelt (6/2008)
Warum es nicht nur auf die Hülle ankommt. Ein Logistikzentrum im Passivhausstandard
CO2-freies Kraftwerk: Rechtsrahmen für CO2-Abscheidung und -Ablagerung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2008)
Die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union haben sich ehrgeizige Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels und der Erderwärmung gesetzt. Bereits im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtete sich Deutschland, den Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahre 2012 um 21 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. In Umsetzung der Koalitionsvereinbarung hat die Bundesregierung darüber hinaus zugesagt, bis zum Jahr 2020 Treibhausgasemissionen um 40 % (bezogen auf das Basisjahr 1990) zu reduzieren, wenn die EU-Staaten einer Reduzierung der europäischen Emissionen um 30 % im gleichen Zeitraum zustimmen.2 Zentrale Bausteine zur Erreichung dieser Ziele sind die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energieträger, die Erhöhung der Energieeffizienz und die Realisierung von Einsparmöglichkeiten sowie - als Motor hierfür - das bereits im Jahre 2005 eingeführte Emissionshandelssystem.
Emissionshandel II - Beiträge der Bioenergie
© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
In den letzten Jahren wurde in der umweltpolitischen Steuerung ein Instrument eingesetzt, das vor 20 Jahren vornehmlich in den Lehrbüchern einiger Umweltökonomen existierte: Die handelbaren Nutzungsrechte. Das Emittieren von Schadstoffen ist nur erlaubt, wenn der Emittent das Nutzungsrecht vorweisen kann, auch diese Emissionseinheit emittieren zu dürfen. Damit wurde ein Nutzungsrecht der Luft als Aufnahmemedium für Schadstoffe eingeführt. Da diese Nutzungsrechte unter den beteiligten Akteuren gehandelt werden können, spricht man auch vom Emissionshandel.