Die Wirkung der Flexibilitätsprämie nach EEG 2012: Was bringen die Anreize zum bedarfsorientierten BHKW-Betrieb - komplexe wirtschaftliche Effekte am Beispiel einer Biogasanlage mit Schlachtabfällen
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Betreiber von Biogasanlagen stehen vor der Herausforderung, wie die bedarfsgerechte Bereitstellung der produzierten Energiemenge am Strommarkt realisiert werden kann. Seit 2012 können Anlagenbetreiber ihren Strom aus Biogasanlagen und Biomethan-BHKW direkt vermarkten. Zunehmend werden über den Stromhandel Erlöse mit Regelleistung erzielt. Doch erst wenige Betreiber haben begonnen, mit vergrößerter BHKW-Leistung bedarfsorientiert nach EPEX-Börsenpreisen, im 'Fahrplanbetrieb', einzuspeisen.
Biogas aus Reststoffen und Abfall - Vermarktung von Biogas aus Reststoffen und Abfällen als Kraftstoff, zur Strom- und Wärmeproduktion
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Ausgehend von den Zielen der Bundesregierung zur Transformation des Energiesystems hin zu deutlich mehr Erneuerbarer Energie muss jeder Sektor einen Beitrag leisten. Vor dem Hintergrund, dass gerade der Beitrag von Reststoffen und Abfällen zur Energiebereitstellung zusätzlich eingefordert wird befasst sich dieser Beitrag mit den Möglichkeiten, zusätzliches Biogas in Deutschland aus der begrenzten Ressource Abfall zu gewinnen und gezielt im Energiesystem einzusetzen. Dabei werden die drei Nutzungspfade Strom, Wärme und Kraftstoff betrachtet. Die Analyse fokussiert dabei auf die konkrete Anwendbarkeit der Erkenntnisse für in sich abgeschlossene Energienetze (z.B. im Rahmen von Stadtwerken mittlerer und kleiner Größe).
Möglichkeiten und Grenzen der kommunalen Grünabfallerfassung
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Anhand der Gestaltung der Erfassung der Grünabfälle im Hol- und im Bringsystem wurde diskutiert, welche Auswirkungen dies auf die parallele Erfassung der Bioabfälle und somit den potenziellen Input für Bioabfallvergärungsanlagen haben kann. Soweit seitens der Vergärungstechnik möglich und gewollt, können aber auch zielgerichtet halmgutartige Grünabfälle 'in Richtung' Biotonne geschleust werden. Oder es werden die halmgutartigen Grünabfälle separat erfasst und als Co-Substrat der Vergärung zugeführt.
Biogas-Energie aus überschüssiger Algenbiomasse
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Die algenbasierte Bioraffinerie gewann als potentielle Technologie zur Gewinnung von Biokraftstoffen, Futtermitteln und anderen hochwertigen Produkten in den letzten Jahren immer mehr Beachtung.
Biogaserzeugung mit zweistufigem Trocken-Nass-Verfahren - Lösungsansatz
zur Verwertung von Pflanzenaufwuchs schadstoffbelasteter Flächen am Beispiel von β-HCH belasteten Auengräsern
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Im Ergebnis der langjährigen Produktionstätigkeit von Betrieben der chemischen Industrie in Bitterfeld-Wolfen sind großflächige Umweltbelastungen mit erheblichen Langzeitwirkungen entstanden. So fand unter anderem von 1963 - 1982 die Produktion von Lindan (Insektizid) statt. Das dabei entstandene Abfallprodukt β-HCH wurde damals über das Spittelwasser in den Fluss Mulde abgeleitet, so dass es in Folge von Überschwemmungen des Auengebietes der Mulde stromabwärts von Bitterfeld zu einer Kontamination dieser Flächen mit schadstoffbelasteten Flusssedimenten kam. Ab 1994 wurden die kontaminierten Flächen für eine lebensmittelrelevante Nutzung durch die Gefahrenabwehrverordnung des LK Bitterfeld gesperrt.
Mikroalgen als Co-Substrat landwirtschaftlicher Biogasanlagen
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Mikroalgen stellen ein bedeutsames Potential nachwachsender Rohstoffe dar. Im Vergleich zu Landpflanzen erzielen Algen um 5- bis 20-fach höhere Biomasseerträge bezogen auf Fläche und Zeit, ohne dabei der Landwirtschaft Flächen zu entziehen, da sie für ihr Wachstum kein Ackerland benötigen. Aus ihrer Biomasse lassen sich sowohl Wirk- und Wertstoffe für die Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelbranche gewinnen als auch Kraftstoffe und eine Vielzahl von Kohlenstoffverbindungen, welche heute noch aus Erdöl gewonnen werden.
Industrielle Vergärung von lignozellulosehaltigen Reststoffen
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Die energetische Nutzung von organischen Reststoffen zur Energiegewinnung ist in einigen Bereichen der Industrie schon seit längerer Zeit durchaus üblich. Auch im kommunalen Sektor existiert seit einigen Jahren ein stabiles Niveau der Masse an organischen Reststoffen, die in verschiedenen Anlagen verwertet wird, es sind ca. 14 Mio. t jährlich.
Vergärung von Reststoffen aus der Pektinherstellung
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Mit der einsatzstoffbezogenen Vergütung, wie sie im EEG 2012 eingeführt wurde, werden eine Vielzahl organischer Reststoffe für Biogasanlagen zugänglich, die nicht ausdrücklich als Abfallvergärungsanlagen zugelassen sind. Dazu gehören auch Reststoffe aus der Zitruspektinherstellung.
Stand, Probleme und Perspektiven der Algenbiomassenutzung
© Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Mikroalgen gelten als Hoffnungsträger einer biobasierten Zukunft. Sie dienen als Rohstoffquelle zur Lösung der globalen Megatrends wie Versorgungssicherheit für Wasser, Energie und Nahrungsmittel. Ihre Biomasse lässt sich sowohl stoffwirtschaftlich als auch energetisch nutzen.
Die planungsrechtliche Zulässigkeit von Anlagen der gewerblichen Tierhaltung und Biogasanlagen nach der BauGB-Novelle 2013
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2013)
Am 20.6.2013 wurde das Gesetz zur Stärkung der Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden und weiteren Fortentwicklung des Städtebaurechts, welches in Art. 1 Änderungen des Baugesetzbuches (BauGB) enthält, im Bundesgesetzblatt verkündet. Das Gesetz wurde vom Deutschen Bundestag am 26.4.2013 beschlossen. Der Deutsche Bundesrat hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung am 3.5.2013 unverändert angenommen.
Das Gesetz regelt u.a. eine erhebliche Einschränkung der sogenannten Außenbereichsprivilegierung gewerblicher Tierhaltungsanlagen, die zum 20.9.2013 in Kraft tritt.