Fachartikel Abfallvergärung

Kosteneffektive Gesamtlösungen der Bioabfallbehandlung mit Teilstromvergärung
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Nicht nur im Rahmen der aktuellen Klimadiskussion und der Flächenkonkurrenz von NaWaRos macht eine Teilstromvergärung der organischen Siedlungsabfälle Sinn, sondern weil die Erfassung der organischen Abfälle in Deutschland über die "Braune Tonne" eine Mischung aus Küchenabfällen und Grünabfällen liefert. Dabei werden diese beiden Abfallströme ungeachtet ihrer unterschiedlichen chemisch und physikalischen Eigenschaften auf Grund ihres Gehalts an Organik gemischt gesammelt. Jedoch werden hier zwei Abfallströme gemischt und dadurch oft gemeinsam behandelt (Knappe et al., 2006), die eigentlich einer separaten, auf den jeweiligen Abfallstrom zugeschnittenen Behandlung bedürfen.

Nachrüstung einer Vergärungsstufe im Kompostwerk Göttingen
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Die ständig knapper werdenden Ressourcen fossiler Energieträger sowie die zunehmenden klimatischen Veränderungen durch deren intensivere Nutzung sind die Triebkraft für das Umdenken in der Energieversorgung. So haben sich in den letzten Jahren vor allem kleinere Anlagen der Energieerzeugung etabliert, die einen entscheidenden Anteil an der Gesamtenergieerzeugung sicherstellen. Der Vormarsch erneuerbarer Energien hat nicht nur vor dem Hintergrund des EEG eine rasante Entwicklung vollzogen, sondern erfordert zusätzlich in immer stärkerem Maße die Umsetzung von dezentralen Energieversorgungskonzepten.

Energie aus Abfall - Potenziale und Nutzungsmöglichkeiten
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Die steigende Zahl der Weltbevölkerung, verbunden mit einem verbesserten Lebensniveau in den Ländern der Dritten Welt, führten und führen weiter zu einem starken Ansteigen des Energieverbrauchs weltweit. Die gleichzeitigen Endlichkeiten der Ressourcen von fossilen Energieträgern lassen zukünftig eine Lücke in der weltweiten Energieversorgung entstehen.

Beitrag der Abfallwirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Die dramatischen Steigerungen der Weltmarktpreise für alle relevanten Rohstoffe in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass der in Deutschland und Europa praktizierte Weg, möglichst viel der anfallenden Abfälle zu verwerten, zur Sicherung der Rohstoffversorgung beiträgt und auf lange Sicht die Reichweite von Rohstofflagern verlängern kann.

Einstufung der Abfallvorbehandlung als Verwertung oder Beseitigung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2008)
In der abfallwirtschaftlichen Praxis wird ein Großteil der Abfälle nicht unmittelbar einer finalen Verwertung oder Beseitigung zugeführt. Vielmehr werden die Abfälle vielfach zunächst in eigenständigen Anlagen vorbehandelt bzw. aufbereitet. Anschließend werden die vorbehandelten Abfälle - je nach aktueller Preissituation auf dem Abfallmarkt - wahlweise verwertet oder beseitigt.

Biomassenutzung
© VKU Abfallwirtschaft und Stadtsauberkeit VKS - Landesgruppe Baden-Württemberg (7/2008)
Für die in Artikel 8 des 6. Umweltaktionsprogramms der EU aus dem Jahre 2002 festgeschriebenen Zielsetzung, die Ressourceneffizienz zu steigern, ist ein nachhaltiger Umgang mit Abfällen und natürlichen Ressourcen erforderlich. Dies entspricht auch dem im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 'Perspektiven für Deutschland' bis zum Jahre 2020 festgelegten Zielsetzung, die Ressourcenproduktivität zu verdoppeln.

Perspektiven der Vergärung aus Betreibersicht
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (7/2008)
Das neue EEG 2008 oder 2009 wird mit Hochdruck vorangetrieben und in allen Gremien heiß diskutiert. Es geht um den Technologiebonus, den NaWaRo-Bonus, den KWK-Bonus, Einsatzstofflisten und andere Themen. Die intensive Auseinandersetzung mit diesen Themen ist sehr positiv und für die Betreiber von Biogasanlagen von höchster Wichtigkeit.

Ökotoxikologische und hygienische Aspekte der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung
© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (6/2008)
Die Klärschlämmtrockensubstanz weist eine große Bandbreite von Inhaltsstoffen auf, von denen der quantitativ überwiegende Anteil bei der landwirtschaftlichen Verwertung als wertgebend beurteilt wird. Hierzu zählen die Humusbestandteile, Pflanzennährstoffe sowie die Bodenfruchtbarkeit fördernde Mikroorganismen und sonstige Kleinstlebewesen.

Ersatzbrennstoffe aus Siedlungsabfall - Eine Energiebilanz
© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
In Deutschland werden derzeit etwa 5 Mio. Mg/a Restabfall in mechanisch-biologischen Aufbereitungsanlagen behandelt. Im Wesentlichen werden dabei zwei Verfahrensalternativen unterschieden. Beide Verfahren unterscheiden sich im Verbleib der organischen Fraktion. Bei Stabilatverfahren verbleibt diese Fraktion im Brennstoff, wohingegen bei Stoffstromtrennverfahren eine Abtrennung vom erzeugten Ersatzbrennstoff realisiert wird.

Gärresteverwertung - Energetische Optimierung für Biogasanlagen
© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
Auch Betreiber von Biogasanlagen müssen sich der Frage stellen, ob sie die eingesetzten Substanzen nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch bestmöglich nutzen und umsetzten. Zwar produziert der Biogaskreislauf in seinem Kern keine klimarelevanten CO2-Emissionen, da letztlich nur zuvor in organischem Material gebundener Kohlenstoff wieder freigesetzt wird. Doch sollte man genau diese CO2-Bilanz unter Einschluss der nicht zu Biogas umgesetzten Substratanteile betrachten, um zu aussagefähigen Kennziffern für eine Effizienzanalyse zu kommen.

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