Das Bayerische Institut für Angewandte Umweltforschung und -technik (BIfA GmbH) wagt mit seinem neuesten Prognosegutachten einen Blick in die Zukunft!
Das im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) erstellte Gutachten beinhaltet eine Prognose über die zu erwartenden Abfallmengen in Bayern. Das Ergebnis zeigt die, auf Basis einer Szenarienanalyse ermittelten, zu erwartenden Abfallmengen am Ende der Jahre 2010 und 2016.
Die BIfA-Prognose liefert damit eine wichtige Grundlage für die Bayerische Abfallwirtschaftspolitik. Das Umweltinstitut prognostiziert, dass die gesamte von den Städten und Landkreisen entsorgte Menge an Restabfällen (Haus-/, Sperrmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle) bis 2010 nahezu konstant bleibt beziehungsweise bis 2016 nur geringfügig abnehmen wird. Dabei wirkt sich die deutliche Abnahme des Aufkommens an Sperrmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen vor dem Hintergrund einer nahezu gleich bleibenden Hausmüllmenge nur wenig aus. Stärkere Verschiebungen ergeben sich nur im hypothetischen Szenario Liberalisierung.
Bedingt durch das Wachstum der mengenmäßig relevantesten Wertstofffraktionen PPK, Grüngut und Bioabfall wird die Summe der aus den Haushalten als eigenständige Fraktionen erfassten Wertstoffe im Vergleich zum Jahr 2004 bis 2010 um 4,3 % beziehungsweise bis 2016 um 5,5 % steigen (Maximalszenario).
Voraussetzung für die beschriebenen Prognosen ist, dass die aktuellen Überlassungspflichten für Abfälle im Prognosezeitraum unverändert bleiben.
Detaillierte Ausführungen und zahlreiche weitere Prognoseergebnisse finden Sie im BIfA-Text Nr. 33, der unter www.bifa.de zum kostenpflichtigen Download zur Verfügung steht.
Copyright: | © bifa Umweltinstitut GmbH |
Quelle: | Abfall (Dezember 2015) |
Seiten: | 43 |
Preis: | € 10,75 |
Autor: | Dipl.- Ing. Thorsten Pitschke Dr. Jochen Cantner Dr. Siegfried Kreibe Dipl.-Geoökol. Sarah Hottenroth |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.