Im Rahmen des F & E-Vorhabens Untersuchungen zur weiter gehenden Entfernung von Nickel aus Grundwässern bei der filtrativen Entsäuerung und Entmanganung“ wurde erforscht, wie Nickel in Wasserwerken durch Anpassung und Ergänzung der üblichen Verfahren bei der Aufbereitung von Trinkwasser besser entfernt werden kann.
In manchen weichen und sauren Grundwässern, die zur Trinkwasserversorgung dienen, werden in Deutschland, aber auch in Dänemark, Italien und den Niederlanden Nickelkonzentrationen von über 20 bis zum Teil weit über 100 µg/l gemessen. Das Nickel selbst ist dabei in aller Regel geogen, wird aber durch Versauerung des Grundwasserleiters oder bei einer durch Nitrateintrag verursachten Pyrit-Oxidation freigesetzt. Um den Nickel-Grenzwert der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) von 20 µg/l einzuhalten, werden Brunnen mit erhöhten Nickelkonzentrationen nicht mehr oder nur noch in Kombination mit anderen weniger nickelhaltigen Brunnen betrieben.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 12-2006 (Dezember 2006) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder |
Autor: | Dipl.-Ing. Oliver Dördelmann Dipl.-Ing. Dr. Dieter Stetter |
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