Erfahrungen beim Einsatz eines Kunstschlammes aus Polysulfon
Bezüglich des Absetzverhaltens und der Transportprozesse von belebtem Schlamm in Nachklärbecken besteht nach wie vor noch erheblicher Erkenntnisbedarf. Daher hat das Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen (ISA) im Rahmen eines durch die DFG finanzierten Projektes umfängliche Untersuchungen mit einem physikalischen Modell eines Rechteck-Nachklärbeckens im Maßstand 1 : 10 durchgeführt. Für die Versuche wurde anstelle belebten Schlammes ein Kunstschlamm aus Polysulfon genutzt. Flankiert durch zahlreiche Viskositätsmessungen konnte aufgezeigt werden, dass mit dem Polysulfon-Schlamm typische Strömungsverhältnisse in einem Nachklärbecken abgebildet werden können. Ferner ergaben die Untersuchungen, dass für eine bestimmte Partikelgrößenverteilung der Polysulfon-Schlamm annähernd vergleichbare Materialeigenschaften aufweist wie belebter Schlamm. Angesichts üblicher Rahmenbedingungen in Forschungsvorhaben kann Poylsulfonschlamm als Ersatzstoff für hygienisch bedenklichen Belebtschlamm empfohlen werden.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH |
| Quelle: | GWF 07-08 / 2006 (August 2006) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 6,00 |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Stephan Köster Dipl.-Ing. Daniela Tacke |
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