Defizitäre Umsetzung der Nitratrichtlinie als Hindernis für einen effektiven Verbraucherschutz

Die Richtlinie zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigungen durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen (Nitratrichtlinie) stellt eines der Instrumente dar, die der Europäischen Gemeinschaft zur Kontrolle von Schadstoffeinleitungen zur Verfügung stehen.

Eine ordnungsgemäße Umsetzung der Richtlinie in den Mitgliedstaaten ist unverzichtbare Voraussetzung für die Gewährung eines nachhaltigen Schutzes der Trink- und Brauchwasser in der Union. Eine Analyse der bisherigen Aktivitäten der Staaten zur Erfüllung des mit der Richtlinie verfolgten Zwecks zeigt bislang nur geringe Erfolge auf. Österreich ist bezüglich der Reduktion der Nitratbelastung von Gewässern auf einem besseren Weg als Deutschland. Die gerade erfolgte Revision der Düngeverordnung führt in die richtige Richtung.



Copyright: © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Quelle: StoffR 03/2006 (Juni 2006)
Seiten: 8
Preis: € 25,00
Autor: LL.M.Eur. Susanne Scheil
 
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