Vom 28. November bis 9. Dezember 2005 fand in Montreal mit knapp 10.000 Teilnehmern und fast 200 vertretenen Staaten die 11. Vertragsstaatenkonferenz des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change – UNFCCC) statt.
Historische Bedeutung erlangte diese internationale Konferenz, da sie zugleich das erste Treffen der Vertragsparteien des Kyoto-Protokolls darstellte, das vor gut einem Jahr, am 16. Februar 2005, in Kraft getreten ist. Neben der auch in den Medien viel beachteten Diskussion zur Weiterentwicklung des Kyoto-Protokolls in der Zeit ab dem Jahre 2013 wurden in Montreal über 40 weitere Beschlüsse gefasst. Die kanadische Präsidentschaft der Konferenz kategorisierte diese Beschlüsse in die drei I“: Umsetzung der bestehenden Regeln (Implementation“), Verbesserung der bisher existierenden Regeln (Improvement“) und schließlich die Weiterentwicklung des internationalen Klimaregimes (Innovation“). Die Vorstellung und Erörterung der wesentlichen Beschlüsse, die zum Teil eine erhebliche Fortentwicklung im Umweltvölkerrecht darstellen, seien daher im Folgenden an dieser Untergliederung orientiert.
Copyright: | © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH |
Quelle: | EurUP 01/2006 (Januar 2006) |
Seiten: | 8 |
Preis: | € 32,00 |
Autor: | Rechtsanwalt Dr. Markus Ehrmann |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.