Gestützt vor allem auf Ergebnisse aus der Klimaforschung und der Klimafolgenab-schätzung wächst in weiten Bereichen von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit die Überzeugung, dass eine gravierende Reduktion der atmosphärischen Kohlendi-oxid- (CO2-) Emissionen notwendig ist, um potentiell bedrohliche klimatische Auswir-kungen des so genannten Treibhauseffekts“ zu vermeiden oder zumindest zu be-grenzen (siehe z.B. Watson et al.). Hierzu wird eine Stabilisierung der derzeit kon-tinuierlich steigenden atmosphärischen CO2-Konzentration angestrebt, wobei die Frage der zulässigen“ Konzentration nach wie vor umstritten ist.
Fast unabhängig von der angestrebten Gleichgewichtskonzentration kann dieses Ziel aber nur erreicht werden, wenn es mittelfristig (in 10 bis 40 Jahren) gelingt, die atmosphärischen CO2-Emissionen drastisch, d.h. um z.B. 60%, zu reduzieren. Während sich die in Kyoto vereinbarten Ziele für die meisten Staaten ohne tief greifende technische und gesell-schaftliche Umstellungen erreichen lassen, erfordert eine klimawirksame Reduktion der globalen CO2-Emissionen große technische und gesellschaftliche Anstrengun-gen.
| Copyright: | © Veranstaltergemeinschaft Bilitewski-Faulstich-Urban |
| Quelle: | 11. Fachtagung thermische Abfallbehandlung (März 2006) |
| Seiten: | 24 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Roland Span |
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