Anwendung der Baustellenverordnung bei der Sicherung und Sanierung von Altlasten

Bei der Sicherung und/oder Sanierung von Altlasten wird schon seit längerer Zeit ein aufwendiger Arbeitsschutz betrieben, da häufig die Gefahr besteht, mit Schadstoffen aller Art bzw. mit entsprechend kontaminierten Materialien in Berührung zu kommen.

Maßnahmen für den Arbeitsschutz bei Arbeiten in kontaminierten Bereichen sind über die Tiefbau-Berufsgenossenschaft (TBG) bzw. deren Regelwerk (hier insbesondere ZH 1/183 /12/) weitgehend vorgegeben und sollten Vertragsbestandteil jeden Bauvertrages in diesem Bereich sein. Des weiteren kann auf eine fundierte Literatur zu diesem Thema verwiesen werden. Zusätzlich gibt es seit geraumer Zeit Vorgaben zur Arbeitssicherheit auf Deponien, die sogenannten Sicherheitsregeln für Deponien, die zumindest bei der Sicherung und Sanierung von Altablagerungen als Grundlage für Vorgaben des Arbeitsschutzes mit herangezogen werden können. Seit dem 10. Juni 1998 gibt es nun zusätzliche Vorschriften hinsichtlich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf Baustellen, die sogenannte Baustellenverordnung (BauStellV) die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen /3/, welche generell zunächst für alle Baustellen, also auch Sicherungen und Sanierungen auf Altlasten gilt.



Copyright: © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
Quelle: 2. Karlsruher Altlastenseminar - 2001 (Juni 2001)
Seiten: 10
Preis: € 5,00
Autor: Dipl.-Ing. Gerd Burkhardt
Dr. Dipl.-Geol. Thomas Egloffstein
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Stand der Pumpspeicher in Deutschland 2025
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Infolge des Ausbaus der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist ein erhöhter Speicherbedarf im Stromverbundnetz notwendig. Hierdurch steigt die Bedeutung von Pumpspeichern als bis auf weiteres einzige Möglichkeit für eine großmaßstäbliche Stromspeicherung.

Pumpspeicherkraftwerke - Empfehlungen zur Verkuerzung und Vereinfachung von Genehmigungsverfahren in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Die Genehmigungsverfahren sind sehr komplex sowie mit hohen Kosten und rechtlichen Unsicherheiten verbunden und dauern oftmals mehr als zehn Jahre.

Revitalisierung des Pumpspeicherwerks Happurg - Sanierung des Oberbeckens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Im Rahmen der Revitalisierung des Pumpspeicherwerks Happurg haben im September 2024 auch die Arbeiten zur Sanierung des zugehörigen Oberbeckens begonnen.