Die LMBV hat in ihrem Liegenschaftsbestand 114 Industriealtstandorte mit einer Gesamtflächengröße von 4.000 ha. Es handelt sich hierbei um Standorte, deren Art und Funktion ausschließlich durch die Veredlung und Verstromung der Braunkohle geprägt sind.
Dieses Standortnetz entsprach den Erfordernissen der Braunkohlewirtschaft unter den Bedingungen einer monostrukturierten Primärenergie- und Veredlungswirtschaft. Insofern muss mit dem Brachfallen dieser Standorte und den wirtschaftlichen Strukturumbrüchen in den Regionen von veränderten Bedingungen der Standortbildung, -erhaltung bzw. –aktivierung ausgegangen werden. Die Strategie der Nutzbarmachung und die Bedingungen der Folgenutzung haben davon auszugehen, dass mit dem Brachfallen dieser Standorte die Voraussetzungen für eine potenzielle Wiedereingliederung in den wirtschaftlichen Kreislauf sich grundlegend ändern. Die lokalisierten Standortfaktoren haben ihre ursprüngliche Bedeutung verloren.
| Copyright: | © ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH |
| Quelle: | 3. Karlsruher Altlastenseminar - 2002 (Juni 2002) |
| Seiten: | 7 |
| Preis: | € 3,50 |
| Autor: | Dr. Friedrich - Carl Benthaus Karla Ebersbach |
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