Mit Umsetzung des KrW/AbfG und der Verpackungsverordnung zu Beginn der 90er Jahre wurde auf eine verstärkte Schließung von Stoffkreisläufen durch getrennte Verwertung von Wertstoffen und Hausmüll in der Bundesrepublik orientiert.
Kern aller auch heute in Anwendung befindlichen Sammelsysteme war die Getrennthaltung und -erfassung von Wertstoffen und Hausmüll bereits in Haushaltsnähe. Die separate Erfassung war notwendig, um eine möglichst störstofffreie Erfassung und somit eine hochwertige Verwertung sicherzustellen. Verbunden ist dieses System bis heute mit einem vergleichsweise hohen Aufwand durch häusliche Trennung, Bereitstellung sowie Sammlung und Transport. Innerhalb der letzten Jahre hat die Leistungsfähigkeit der opto-elektronischen Identifikation von Abfällen starke Fortschritte gemacht. Insbesondere durch den Einsatz von Nahinfrarot (NIR)-Scannern und hoch auflösender Kameras lassen sich eine Vielzahl von Stoffen und Stoffgemischen erkennen und vollautomatisch voneinander trennen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Entwicklungen ist die gemischte Erfassung von häuslichen Abfällen und trockenen Wertstoffen seit einiger Zeit wieder Gegenstand der abfallpolitischen Diskussion. Vorliegender Artikel soll die Gründe und Aspekte für den Einsatz alternativer Sammelsysteme beleuchten. In einer Beispielrechnung wird auf die ökonomischen Auswirkungen für ein Modellgebiet bei Änderung des Sammelsystems eingegangen.
| Copyright: | © Saxonia Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH Freiberg |
| Quelle: | Abfallkolloquium 2005 (September 2005) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski Dipl.-Ing. Marko Günther |
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