In einem Gewerbegebiet, welches nach dem Prinzip der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung durch ein Mulden- Rigolen-System erschlossen wurde, hat sich ein Schadensfall ereignet, bei dem eine größere Menge Mineralöls in eine begrünte Versickerungsmulde geleitet worden ist.
Der Schadensfall wurde von Beginn an ausführlich dokumentiert und durch Analysen von Boden- und Wasserproben über einen längeren Zeit hinsichtlich seiner Entwicklung beobachtet. In Auswertung der Untersuchungen hat sich im betrachteten Fall gezeigt, dass die Mineralölkohlenwasserstoffe in der belebten Bodenzone der oberflächigen Versickerungsanlagen zurückgehalten wurden und weder das Grundwasser noch der Vorfluter über das abgeleitete Regenwasser kontaminiert wurden.
Copyright: | © DIV Deutscher Industrieverlag GmbH / Vulkan-Verlag GmbH |
Quelle: | GWF 01 / 2006 (Januar 2006) |
Seiten: | 6 |
Preis: | € 6,00 |
Autor: | Dr.-Ing. Frank Panning Dipl.-Chem. Berit Hillbrecht Professor Dr.-Ing. Friedhelm Sieker |
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