Bei verrohrten Trockenbohrungen im großkalibrigen Bereich wurde bislang meist mit oszillierend arbeitenden Verrohrungsgeräten oder über den Kraftdrehkopf beiden im Pfahlbau üblichen Großdrehbohrgeräten verrohrt. Seit ein paar Jahren setzen sich für große bis sehr große Verrohrungsdurchmesser bis 3.000 Millimeter immer mehr so genannte Rohrdrehmaschinen durch. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile sowie neue Einsatzgebiete der durchdrehenden Arbeitsweise aufgezeigt.
Erste Rohrdrehmaschinen für größere Bohrdurchmesser wurden von dem deutschen Bohrgerätehersteller Witte mit den Baureihen RLA/ RLB und HSB angeboten. Die Baureihen RLA und RLB eigneten sich für leichte Verrohrungsarbeiten mit Rohrdurchmessern
bis maximal 800 Millimeter, während die Baureihe HSB speziell für das Eindrehen von Hohlbohrschnecken bzw. Teilverdrängerschnecken mit einem maximalen Durchmesser von 600 Millimeter gedacht war. In den 80er-Jahren begann in Japan die Entwicklung schwerer Rohrdrehmaschinen für große bis sehr große Verrohrungsdurchmesser. Für großkalibrige, verrohrte und bis zu 100 Meter tiefe Brunnenbohrungen sowie für die Großbohrpfahlherstellung in schwierigem Baugrund waren die Grenzen der bislang eingesetzten oszillierend arbeitenden Verrohrungsgeräte erreicht.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | 11 - 2005 (November 2005) |
Seiten: | 8 |
Preis: | € 4,00 Kostenlos für Premium Mitglieder |
Autor: | Brunnenbauermeister David Urban |
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