Nachnutzung für Deponien - die Planung muss schon beim Deponieabschluss beginnen, Praxis-Beispiele, Pilotprojekte, Ideen

Ideen für die Nachnutzung von Deponien gibt es viele. An einigen Deponien wurden sie auch bereits realisiert. Im Grunde reichen sie von der Einrichtung kleiner lokaler Zoos über Freizeiteinrichtungen und Naturreservate bis zu Gewerbeflächen oder Standorte für alternative Energieerzeugungsanlagen.

Letztendlich wird die Frage der Nachnutzung im Wesentlichen durch vier Punkte beeinflusst:
a.) Den Zustand der Deponie hinsichtlich der Abbauprozesse im Deponiekörper, der eingeleiteten Stilllegungsmaßnahmen bzw. der vorhandenen Anlagen;
b.) die rechtlichen Vorgaben;
c.) das angestrebte wirtschaftliche Ergebnis;
d.) die vorhandenen nutzbaren Synergieeffekte.



Copyright: © HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement
Quelle: 66. Informationsgespräch (Juni 2005)
Seiten: 6
Preis: € 0,00
Autor: Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Europäische Rechtsvorgaben und Auswirkungen auf die Bioabfallwirtschaft in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Bioabfälle machen 34 % der Siedlungsabfälle aus und bilden damit die größte Abfallfraktion im Siedlungsabfall in der EU. Rund 40 Millionen Tonnen Bioabfälle werden jährlich in der EU getrennt gesammelt und in ca. 4.500 Kompostierungs- und Vergärungsanlagen behandelt.

Vom Gärrest zum hochwertigen Gärprodukt - eine Einführung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Auch mittel- bis langfristig steht zu erwarten, dass die Kaskade aus anaerober und aerober Behandlung Standard für die Biogutbehandlung sein wird.

Die Mischung macht‘s - Der Gärrestmischer in der Praxis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Zur Nachbehandlung von Gärrest aus Bio- und Restabfall entwickelte Eggersmann den Gärrestmischer, der aus Gärresten und Zuschlagstoffen homogene, gut belüftbare Mischungen erzeugt. Damit wird den besonderen Anforderungen der Gärreste mit hohem Wassergehalt begegnet und eine effiziente Kompostierung ermöglicht.