Weg vom pauschalisierten Zulagenwesen und starren Arbeitszeiten hin zu ...

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ist als Eigenbetrieb der Stadt München beauftragt die Abfallsammlung und -behandlung als hoheitliche Aufgaben der Daseinsvorsorge in der Stadt München durchzuführen. Die Erfassung von Restabfall, Bioabfall und PPK erfolgt über das sogenannte 3-Tonnensystem (alle drei Abfallarten werden innerhalb von zwei Wochen von einem Team gesammelt).

Als Grundlage für die Berechnung des logistischen Aufwands (Personal und Fahrzeuge) wird ein Stellenwirtschaftsmodell herangezogen. Bereits seit längerer Zeit werden Umstrukturierungen und Optimierungsmaßnahmen im Betrieb umgesetzt. So wurde die Anzahl der Partien (Wochenreviere) von 141 auf 137 reduziert, sukzessive die Partiestärke vorort dem tatsächlichen Bedarf angepasst und die bezahlte Brotzeit abgeschafft. Zur Zeit wird eine intensive Diskussion über die Novellierung der örtlichen Tarifverträge inkl. einer Flexibilisierung des Arbeitszeitmodells wie auch einer weiteren Anpassung der Partiestärke geführt. Durch eine bessere Ausnutzung der Tagesarbeitszeiten soll eine Erhöhung der Leistung (Abfallmenge pro Partie und Tag [Mg/(P*d)] bzw. Behälter pro Partie und Tag [Beh./(P*d)]) erreicht werden. Ferner sind weitere organisatorische Maßnahmen zur Effizienzsteigerung geplant.



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 9. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (2005) (Mai 2005)
Seiten: 5
Preis: € 0,00
Autor: Helmut Schmidt
 
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