Um eine einwandfreie mikrobiologische Beschaffenheit des Trinkwassers zu gewährleisten, ist es erforderlich, zuverlässige Nachweisverfahren einzusetzen.
Ebenso wichtig wie der Nachweis einer fäkalen Kontamination ist es, dass keine falsch positiven Befunde erhoben werden. Wie sich in dem vorliegenden Fall gezeigt hat, kam es bei einem überregionalen Wasserversorger zu falsch-positiven Befunden mit coliformen Bakterien, die unsystematisch an wechselnden Probenahmestellen auftraten. Die Überprüfung der Abläufe zur Vorbereitung und Durchführung von Probenahme und Untersuchung ergab, dass die auffälligen Befunde durch eine Kontamination der Probenahmeflaschen mit dem coliformen Bakterium Klebsiella oxytoca herbeigeführt wurden.Mit dem Aufkleben der Etiketten wurden die Probenahmeflaschen von außen kontaminiert und beim Füllen der Flaschen wurden die Mikroorganismen in die Flasche übertragen.
Schlagworte: Wasserversorgung, Hygiene, Probenahme, Falsch-positve Befunde
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH |
| Quelle: | GWF 02 / 2005 (Februar 2005) |
| Seiten: | 3 |
| Preis: | € 3,00 |
| Autor: | Professor Dr. med. Dirk Schoenen Dr. rer. nat. Katja Behringer Dr. rer. nat. Gabriele Packroff Lydia Keßler |
| Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
| Artikel weiterempfehlen | |
| Artikel nach Login kommentieren | |
Stand der Pumpspeicher in Deutschland 2025
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Infolge des Ausbaus der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist ein erhöhter Speicherbedarf im Stromverbundnetz notwendig. Hierdurch steigt die Bedeutung von Pumpspeichern als bis auf weiteres einzige Möglichkeit für eine großmaßstäbliche Stromspeicherung.
Pumpspeicherkraftwerke - Empfehlungen zur Verkuerzung und Vereinfachung von Genehmigungsverfahren in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Die Genehmigungsverfahren sind sehr komplex sowie mit hohen Kosten und rechtlichen Unsicherheiten verbunden und dauern oftmals mehr als zehn Jahre.
Revitalisierung des Pumpspeicherwerks Happurg - Sanierung des Oberbeckens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2025)
Im Rahmen der Revitalisierung des Pumpspeicherwerks Happurg haben im September 2024 auch die Arbeiten zur Sanierung des zugehörigen Oberbeckens begonnen.