Die Montanwerke Brixlegg AG sind der einzige österreichische Kupfererzeuger, wo Sekundärrohstoffe mit stark unterschiedlichem Anteil an Cu verarbeitet werden.
Diese Einsatzstoffe weisen eine erhebliche Streuung in Bezug auf die Beschaffenheit, Zusammensetzung, Korngröße und Feuchte auf. Weiters treten verschiedene Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Einsatzstoffen im Produktionsablauf auf. Erhebliche Kreislaufmengen stellen die Schlacken dar, die infolge ihres hohen Wertmetallinhaltes wiederum eingesetzt werden. Daraus ergeben sich erneut Wechselwirkungen mit den nachgeschalteten Aggregaten, die zu einem sogenannten Aufschaukeln des Systems, in Bezug auf die Stoffströme, führen. Unter anderem müssen auch die verschiedenen Wertmetallgehalte von Nebenprodukten der folgenden Prozessstufen berücksichtigt werden, da diese nur dann ein verkaufsfähiges Produkt darstellen, wenn die geforderten Zusammensetzungen erreicht werden. Durch die Erstellung von Energie- und Massenbilanzen (auf Elementbasis), sowie die Ermittlung von mathematischen Zusammenhängen durch Versuche bzw. thermodynamische Berechnung, kommt es zur Erstellung eines ganzheitlichen computerunterstützten Modells der Sekundärkupferhütte.
Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben |
Quelle: | DepoTech 2004 (November 2004) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 2,00 |
Autor: | T. Messner Prof.Dipl.-Ing. Dr. Helmut Antrekowitsch M. Hofer J. Pesl |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.