Simulation von Aufbereitungsprozessen in der Kreislaufwirtschaft

Aufbereitungsprozesse in der Kreislaufwirtschaft haben vor dem Hintergrund von Recyclinganforderungen einen hohen Stellenwert.

Die Heterogenität der Eingangsstoffe führt jedoch in vielen Fällen zu einem aufwändigen Versuchsbetrieb mit technischen Anlagen in der Phase des Probebetriebs und zu Um- und Nachrüstungen auf Grundlage von Betriebsergebnissen. Vorhersagen zu den quantitativen und qualitativen Ergebnissen von Aufbereitungsprozessen sind in der Abfallwirtschaft noch nicht Stand der Technik. Das Institut für Aufbereitung entwickelt Methoden und Werkzeuge zur Simulation von Aufbereitungsprozessen und den dort eingesetzten Basisverfahren. Wirklichkeitsnahe Abbildungen in Simulationsmodellen gelingen für ausgewählte Prozessstufen wie die Siebklassierung, die Windsichtung sowie die Metalltrennung, soweit sie sich auf Siedlungsabfallgemische beziehen. Da für andere Prozesse und andere Stoffe die empirische Datengrundlage nicht vorliegt und nur mit hohem Aufwand geschaffen werden kann, ist noch ein langer Entwicklungsweg bis zur Bereitstellung eines universell einsetzbaren Werkzeuges zur Prozesssimulation in der Abfallaufbereitung zu erwarten.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: DepoTech 2004 (November 2004)
Seiten: 4
Preis: € 2,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Thomas Pretz
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Europäische Rechtsvorgaben und Auswirkungen auf die Bioabfallwirtschaft in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Bioabfälle machen 34 % der Siedlungsabfälle aus und bilden damit die größte Abfallfraktion im Siedlungsabfall in der EU. Rund 40 Millionen Tonnen Bioabfälle werden jährlich in der EU getrennt gesammelt und in ca. 4.500 Kompostierungs- und Vergärungsanlagen behandelt.

Vom Gärrest zum hochwertigen Gärprodukt - eine Einführung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Auch mittel- bis langfristig steht zu erwarten, dass die Kaskade aus anaerober und aerober Behandlung Standard für die Biogutbehandlung sein wird.

Die Mischung macht‘s - Der Gärrestmischer in der Praxis
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Zur Nachbehandlung von Gärrest aus Bio- und Restabfall entwickelte Eggersmann den Gärrestmischer, der aus Gärresten und Zuschlagstoffen homogene, gut belüftbare Mischungen erzeugt. Damit wird den besonderen Anforderungen der Gärreste mit hohem Wassergehalt begegnet und eine effiziente Kompostierung ermöglicht.