In einer Studie wurden die Einsatzmöglichkeiten von Ko-Substraten in den landwirtschaftlichen Biogasanlagen Thüringens untersucht
Thüringen verfügt mit 38 produzierenden landwirtschaftlichen Biogasanlagen über eine gut entwickelte Fermentationskapazität. Grundlage für die Biogaserzeugung bildet der Wirtschaftsdünger Gülle. Neben der Rindergülle werden zunehmend auch Schweinegülle, Stallmist, Geflügelkot und Ko-Substrate eingesetzt. Eine im Jahre 2003 durchgeführte Erhebung in den Thüringer Biogasanlagen zeigt, daß 52 Prozent der Anlagen Ko-Substrate verwenden. Da eine Biogasanlage eine langlebige kapitalintensive Maßnahme darstellt, schafft das Erneuerbare-Energien-Gesetz für die Landwirte Planungssicherheit. Mit dem novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz, das voraussichtlich noch in diesem Jahr in Kraft treten wird, besteht für die Landwirte die auch ökonomisch interessante Möglichkeit, angebaute Biomasse zum Beispiel Mais und Ganzpflanzengetreide als Substrat für die Biogasgewinnung zu nutzen.
Der bisher ökonomisch und stofflich interessante Einsatz von Bioabfällen führt zum Verlust des Zuschlages auf die Mindestvergütung. Die reduzierte Wertschöpfung, die sich im Vergleich zur Biogasanlage mit dem Substrat Gülle und Feldfrüchte ergibt, ist nur durch höhere Entsorgungserlöse auszugleichen.
| Copyright: | © Rhombos-Verlag |
| Quelle: | 02/2004 - Anaerobtechnik (Juli 2004) |
| Seiten: | 5 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Dr.-Ing. Gerd Reinhold |
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