Für groß und klein

Abfall- und Materialflußcontrollingsysteme eignen sich auch für
kleine und mittlere Druckereien

Mit Hilfe von internen Controllingsystemen ist es möglich, die Materialflüsse und die Abfallentstehung in Produktionsunternehmen transparent zu machen. Auf dieser Basis können Abfallmengen nachhaltig gemindert und die Effizienz der Produktion gesteigert werden. In einem aktuellen Kooperationsprojekt mit 18 niedersächsischen Druckereien wurden derartige Systeme jetzt erstmals unter den Rahmenbedingungen kleiner und mittelständischer Betriebe in die Praxis umgesetzt. Als Nebeneffekt konnten gleichzeitig die abfallrechtlichen Dokumentationen nach Abfallwirtschaftskonzept und -bilanzverordnung (AbfKoBiV) erstellt werden. Die Konzepte und Umsetzungsmethoden, die hinter diesem Ansatz stehen, werden im folgenden Artikel dargestellt.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 03-1999 - Elektroaltgeräte (August 1999)
Seiten: 6
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Dirk Jepsen
Angelika Grauer
Dipl.-Ing. Carsten Wilkesmann
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

Bedeutung und Grenzen der Produktverantwortung für den Klimaschutz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2024)
Klimaschutz prägt das Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht durchgehend. Er spielt etwa eine mehrfache Rolle bei der Zulassung von Abfallentsorgungsanlagen.1 Umgekehrt hat die Kreislaufwirtschaft eine sehr bedeutsame Rolle für den Klimaschutz. Das BVerfG spricht in seinem Klimabeschluss eigens die Änderung von Produktionsverfahren zur Klimaneutralität an: Der Gesetzgeber muss u.a. frühzeitig aufzeigen, welche Produkte erheblich umzugestalten sind. Zwar hat er dabei eine weitgehende Gestaltungsfreiheit. Jedoch ist eine Politik zu entwickeln, die insgesamt die selbst gesetzten Klimaziele zu erreichen verspricht.

Pumpspeicher - Besser als ihr Ruf?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2024)
Gemäß der Taxonomie-Verordnung müssen Pumpspeicher als einzige Energiespeichertechnologie nachweisen, dass ihre Treibhausgasemissionen während ihres Lebenszyklus geringer als 100 g CO2 pro kWh sind. Nachfolgend werden Lebenszyklusanalysen eines Pumpspeichers, einer Batterie sowie eines Wasserstoffspeichers durchgeführt und miteinander verglichen. Darüber hinaus wird auf den zukünftigen Rohstoffbedarf sowie geo-, ressourcen- und industriepolitische Herausforderungen durch die neuen Energiespeichertechnologien hingewiesen.

Erfahrungen bei der Beratung von Vergärungs- und Kompostierungsanlagen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Die Verwendung von Biogut- und Grüngutkompost ist eine Möglichkeit, Nährstoffdefizite im Ökolandbau zu vermeiden sowie die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und sogar zu steigern.