Trocken bilanziert

Auf der Grundlage von Stoff- und Energiebilanzen lassen sich
Umweltbeeinträchtigungen durch die metallurgische Verwertung von Zink-Kohle- und Alkali-Mangan-Batterien beurteilen

Seit dem vollständigen Inkrafttreten der Batterieverordnung am 1. Oktober 1998 besteht auch für Zink-Kohle- und Alkali- Mangan-Gerätebatterien eine Rücknahmeverpflichtung für  die Hersteller und Vertreiber. Gleichzeitig werden die Verbraucher verpflichtet, Batterien nach Ende ihres Gebrauchs, über den Handel oder bei den Annahmestellen der öffentlich-rechtlichen Entsorger abzugeben. Die Entsorgung über den Hausmüll ist damit weder für schadstoffhaltige noch für sonstige Batterien zulässig. Da es in Deutschland keine spezifischen Verwertungsanlagen für Zink-Kohle- und Alkali-Mangan-Batterien gibt und ihre Errichtung erhebliche Investitionen erfordern würde, wird angestrebt, die Batterien in bestehenden Anlagen der Metallindustrie zu verwerten. Um diese Strategie im Hinblick auf die Erfordernisse der Abfallwirtschaft und des Umweltschutzes beurteilen zu können, sind Stoff- und Energiebilanzen der entsprechenden Verfahren erforderlich.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 03/2000 - Abfallvermeidung in Kommunen (August 2000)
Seiten: 10
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Andreas Bräutigam
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Bernd Bilitewski
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.