Erheblicher Nachholbedarf

Die EU-Beitrittsländer Polen, Tschechien und Ungarn passen ihre Abfallwirtschaft an die europäischen Umweltschutznormen an

In Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn treten mit der Annäherung an die westlichen Marktwirtschaften, unterstrichen durch den Eintritt in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und in die Nordatlantikvertragsorganisation (NATO), zunehmend umweltschutzrechtliche Aspekte in den Mittelpunkt. Entsprechende Anstrengungen werden insbesondere durch den in Aussicht gestellten Beitritt zur Europäischen Union (EU) gefördert, der hohe Anforderungen an den Umweltschutz stellt.

Hier besteht bei den drei EU-Beitrittskandidaten noch ein erheblicher Nachholbedarf. Die Ausbildung eines neuen Marktes für Umweltschutztechnik in Mittel- und Osteuropa zeichnet sich derzeit bei der Luftreinhaltung und der Abwassertechnik sowie neuerdings auch in der Abfallwirtschaft ab. In diesem Beitrag wird der derzeitige Stand der Abfallwirtschaft in den drei Ländern vorgestellt. Im Anschluß wird vertiefend die Situation in Ungarn diskutiert.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: 03/2001 - Information und Kommunikation (August 2001)
Seiten: 5
Preis: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Lars Jörgens
Dipl.-Ing. Bence Huba
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
 
 Artikel nach Login kostenfrei anzeigen
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.