Die Talsperre Pirk befindet sich im Vogtland nordöstlich der Stadt Oelsnitz im Freistaat Sachsen. Die im Jahre 1935 bis 1939 erbaute Talsperre staut die Weiße Elster auf. Heute dient sie vor allem der Niedrigwasseraufhöhung, dem Hochwasserschutz, der Energieerzeugung und kann außerdem zur Naherholung sowie Fischerei genutzt werden. Bemessen auf das große Einzugsgebiet von 375 km² und den bewirtschaftbaren Stauraum von 8,351 Mio. m³ existiert ein sehr geringer Ausbaugrad.
Die Talsperre Pirk im Südwesten des Freistaates Sachen hat große Bedeutung für die Bewirtschaftung der Weißen Elster als Gewässer I. Ordnung. Die vorhandenen beiden Grundablässe mit Ringkolbenventilen als Regelarmaturen stammen noch aus der Bauzeit. Trotz zurückliegender umfangreicher Instandsetzungsarbeiten bestanden an den Armaturen altersbedingte Verschleißerscheinungen. Durch den geringen Ausbaugrad der Talsperre sowie zur Sicherstellung der Niedrigwasseraufhöhung kommt diesen eine hohe Bedeutung im regulären Talsperrenbetrieb zu. Die Funktionsfähigkeit der Armaturen muss sowohl im unteren als auch im oberen Regelbereich verlässlich und jederzeit gesichert sein. Diese anspruchsvolle Aufgabe war bedingt durch die Größe der vorhandenen Armaturen mit einer Nennweite von DN 2 000 bisher nur unter hohen Aufwendungen möglich. Durch einen Neubau sollte die Funktionsfähigkeit der Grundablassanlage uneingeschränkt wiederhergestellt sowie der Regelbereich erweitert werden.
Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
Quelle: | Wasserwirtschaft - Heft 06 (Juni 2023) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 10,90 |
Autor: | Dipl.-Ing. Anja Fischer Dipl.-Ing. Matthias Krug Dipl.-Ing. Heribert Herold Dipl.-Ing. Jörg Werner |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.