Die staatliche Trinkwassertalsperre Mauthaus wurde 1968-1972 errichtet. Mit einem Betriebsraum von 17 800 000 m3 dient sie vorrangig der Bereitstellung von Rohwasser für die Fernwasserversorgung Oberfranken. Daneben dient sie der Wasserkraftnutzung und Niedrigwasseraufhöhung. Die hydrologischen und technischen Daten können (Tabelle 1) entnommen werden.
Im Januar 2020 ereignete sich ein schlagartiger Wassereinbruch in Grundablassstollen und Kontrollgang der Trinkwassertalsperre Mauthaus. Dies wurde ausgelöst durch die Havarie der in der Basis des Grundablassstollens in Massenbeton verlegten DN-1 400-Spannbetonrohre, welche als kombinierte Grundablass- und Betriebsleitungen dienen. Der Beitrag beschreibt die Ursachen, die Bewältigung der Havarie sowie die Errichtung von Ersatzsystemen zur Aufrechterhaltung der Rohwasserabgabe und gibt einen Ausblick auf die angelaufenen Sanierungsarbeiten.
Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
Quelle: | Wasserwirtschaft - Heft 06 (Juni 2023) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 10,90 |
Autor: | Dipl.-Ing. Martin Popp Dipl.-Ing. Uwe Kleber-Lerchbaumer |
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