Ein nachhaltigerer Einsatz von Ressourcen bei der Errichtung und dem Betrieb genehmigungsbedürftiger Anlagen (wie z.B. Abfallanlagen1) ist für einen verstärkten Ressourcenschutz von hoher Priorität.
Ebenso bestehen bei der Errichtung und dem Betrieb genehmigungsbedürftiger Anlagen noch große Potenziale für eine sparsamere und effizientere Energieverwendung wie auch für die verstärkte Integration erneuerbarer Energien.3 Hier setzen u.a. die Betreiberpflichten des § 5 Abs. 1 BImSchG an. § 5 Abs. 1 BImSchG enthält einen Kanon unmittelbar geltender Grundpflichten für die Errichtung und den Betrieb genehmigungsbedürftiger Anlagen.4 Dabei beeinflussen die Betreiberpflichten sowie die auf ihrer Grundlage geschaffenen Konkretisierungen (Rechtsverordnungen undVerwaltungsvorschriften) den Ressourcenschutz5 und die Energienutzung6 in unterschiedlichem Maße. Inwieweit sich bereits die geltenden bundesimmissionsschutzrechtlichen Regelungen auf die Inanspruchnahme von Ressourcen und die Energienutzung auswirken, soll nachfolgend aufgezeigt werden. In einem zweiten Schritt wird dann eine Weiterentwicklung der Betreiberpflichten m Sinne eines verstärkten Ressourcenschutzes bzw. einer sparsameren und effizienteren Energienutzung diskutiert.
Copyright: | © Lexxion Verlagsgesellschaft mbH |
Quelle: | AbfallR 02/2023 (April 2023) |
Seiten: | 11 |
Preis: | € 32,00 |
Autor: | Prof. Dr. Martin Dippel |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.