Erneuerbare Energieträger stellen eine heimische, importunabhängige, sichere und CO2-freie Stromerzeugung dar. Dieser Artikel soll die wesentlichen Instrumente zur Vergleichbarkeit und Bewertung von erneuerbaren Energieträgern möglichst kompakt und neutral aufzeigen. Zur Einordnung der Wasserkraftnutzung werden auf Basis der Effizienz, der Volllaststunden, der
gesicherten Leistung sowie der Life-Cycle-Betrachtungen wie der CO2-Bilanzierung und des Erntefaktors Vergleiche mit anderen Erneuerbaren und konventionellen Energieträgern vorgestellt.
Erneuerbare Energieträger stellen eine heimische, importunabhängige, sichere und CO2-freie Stromerzeugung dar. Dieser Beitrag soll die wesentlichen Instrumente zur Vergleichbarkeit und Bewertung von erneuerbaren Energieträgern möglichst kompakt und neutral aufzeigen. Zur Einordnung der Wasserkraftnutzung werden auf Basis der Effizienz, der Volllaststunden, der gesicherten Leistung sowie auf Life-Cycle-Betrachtungen, wie der CO2-Bilanzierung und des Erntefaktors, Vergleiche mit anderen erneuerbaren Energieträgern vorgestellt. Gegenüber anderen erneuerbaren Energien ist die Wasserkraft grundlastfähig, sowohl die Volllaststunden als auch der Erntefaktor der Wasserkraft sind im Vergleich führend. Dadurch wird eine wirtschaftliche und kontinuierliche Stromerzeugung ermöglicht. Die Wasserkraft bietet dabei in vielen Fällen weitere energiewirtschaftliche Zusatznutzen, wie die Speicherfähigkeit, die Bereitstellung von Regelleistung, die Netzstabilisierung durch Schwungmassen von Turbinen, Wasserrädern, Wasserkraftschnecken und Generatoren sowie die Schwarzstartfähigkeit.
Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
Quelle: | Wasserwirtschaft - Heft 12 (Dezember 2022) |
Seiten: | 6 |
Preis: | € 10,90 |
Autor: | Dr.-Ing. Jens Metzger Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jensen Dipl.-Ing. Christian Seidel Dr.-Ing. Gerhard Haimerl Dr. Gerald Müller |
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