Die breite Diskussion über Ursachen und Folgen der Meeresverschmutzung mit
Kunststoffen hat auch landbasierte Einträge von Kunststoffen in den Fokus der Wissenschaft sowie des öffentlichen Interesses gerückt. Der griff ‚Mikroplastik‘ und seine mögliche Relevanz bei der Bioabfallverwertung haben bei Herstellern und Abnehmern von Kompost und Gärprodukten Verunsicherungen ausgelöst. Die BGK hat dazu nun ein Themenpapier herausgegeben.
Der Begriff ‚Mikroplastik‘ stammt aus der Meeresforschung. Er bezeichnet Kunststoffpartikel, die kleiner als 5 mm sind. Logisch ist das nicht. Nach metrischen Maßstäben beginnt der ‚Mikro‘- Bereich erst bei < 1 mm (1 mm = 1.000 Mikrometer). Bezüglich Partikelgrößen < 1 mm werden Untersuchungen von Kunststoffen in Matrices wie organische Düngemittel und Böden derzeit aber nur im wissenschaftlichen Bereich durchgeführt bzw. getestet. Die Methoden befinden sich erst in der Entwicklung. Sie sind nicht validiert. Auftragslabore bieten solche Untersuchungen nicht an. Für Mikroplastik < 1 mm sind daher so gut wie keine Messergebnisse verfügbar.
| Copyright: | © Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. |
| Quelle: | Ausgabe 04 / 2018 (Dezember 2018) |
| Seiten: | 3 |
| Preis: | € 1,50 |
| Autor: | Dr. Bertram Kehres |
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