Die Idee, Elektrogeräte überdacht am Annahmetisch anzunehmen sowie gut
erhaltene Dinge aus dem Abfallstrom zu retten und für die Wiederverwendung zu erhalten, wurde im Modellprojekt Dasing realisiert. Alle Beteiligten im Landkreis Aichach-Friedberg, von Politik bis Presse, von den Mitarbeiter:innen bis zu den Besucher:innen der Wertstoffhöfe sind mit der Materie vertraut und der Umsetzung mehr als zufrieden.
1 OPTIMIERUNG DES WERTSTOFFHOFKONZEPTES
Seit Einführung der Gelben Tonne zum 01.01.2019, über die Leichtverpackungen gesammelt werden, fallen jährlich die Zuschüsse der Dualen Systeme für die Mitbenutzung der Wertstoffhöfe in Höhe von 400.000 € weg. Der politische Auftrag an die Abfallwirtschaft war, diese Summe zu kompensieren. Für die Wertstoffhöfe wurde deshalb ein Konzept zur Untersuchung der Sammelplätze und zur Optimierung des Gesamtsystems in Auftrag gegeben. Im Ergebnis wurde bei nahezu allen Wertstoffsammelstellen im baulichen Bereich und beim Arbeitsschutz ein erheblicher Investitionsbedarf festgestellt.
Vor Einführung der Gelben Tonne wurde im Oktober 2018 Besucher der Wertstoffhöfe befragt und gezählt. Im Mai 2019 erfolgte wieder eine Besucherzählung auf allen Wertstoffhöfen. Nachdem seit Einführung der Gelben Tonne die Besucher im Durchschnitt um 43 Prozent zurückgingen, wurde vorgeschlagen, durch eine Reduzierung der Anzahl der Wertstoffhöfe Investitions und laufende Betriebskosten einzusparen.
Die erforderlichen Investitionen hätten sich für die 27 Wertstoffsammelstellen auf rund einer Millionen Euro belaufen. Diese Summe beinhaltete weder die Nebenkosten der Umsetzung, die Auffrischung von Ersthelferkursen oder weiteren Schulungen noch bereits erwogene Neuplanungen, die dem besseren Service für Besucher und dem Stand der abfallwirtschaftlichen Entwicklung dienen sollten.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben |
| Quelle: | Recy & Depotech 2022 (November 2022) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 3,00 |
| Autor: | Michaela Stadelmeyer Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer |
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