Während die in MVA-Schlacke enthaltenen Metalle nahezu vollständig verwertet werden können, wird die mineralische Fraktion dieser Schlacke zu
einem großen Teil deponiert.
In einigen europäischen Ländern wie Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Spanien wird Schlacke aus der Müllverbrennung jedoch zunehmend aufbereitet und anschließend im Straßenbau oder als Gesteinskörnung bei der Herstellung von Beton verwertet. In Belgien und Italien wird außerdem ein Teil der Schlacke als Zumahlstoff in der Zementindustrie verwendet. Die Grenzwerte für die Verwertung dieser Schlacke und sogar die vorgeschriebenen Elutionsverfahren unterscheiden sich stark zwischen den einzelnen Ländern. Ein Vergleich der möglichen Verwertung von MVA-Schlacken aufgrund verschiedener Grenzwerte in einzelnen Ländern, könnte durch eine Harmonisierung der für die Verwertung relevanten Kriterien wesentlich erleichtert werden.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben |
| Quelle: | Recy & Depotech 2018 (November 2018) |
| Seiten: | 6 |
| Preis: | € 3,00 |
| Autor: | M.Sc. Stefan Huber Ass. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Johann Fellner |
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