Erkenntnisse aus vier Jahren L-/H-Gas-Marktraumumstellung - Ist die Branche für die nächste Phase gerüstet?

Die L-/H-Gas-Marktraumumstellung zieht immer größere Kreise, nachdem die richtungsweisenden Pilotprojekte in Schneverdingen und Böhmetal erfolgreich abgeschlossen wurden. Obgleich die Branche nach Startschwierigkeiten verschiedene Aufgaben gemeinsam lösen konnte, gilt es jetzt, die
Qualifikation der Anpassungsmonteure nachhaltig zu verbessern, da auch der praktische Erfahrungsschatz noch am Anfang steht.

Zurzeit müssen diese fehlenden Erfahrungen durch das Projektmanagement und die Qualitätssicherung vielfach mit der Nacharbeit von Erhebungs- und Anpassungsmängeln behoben werden. Nach wie vor ungelöst ist auch das Problem unzureichender Personalkapazitäten. Der weitere rasche Aufbau wird mitentscheidend dafür sein, ob die im Netzentwicklungsplan Gas festgelegten Zeitvorgaben für das Gesamtprojekt Marktraumumstellung eingehalten werden können. Weiterverschärft wird die Situation durch den zu erwartenden weiteren Produktionsrückgang im Groninger Gasfeld, bedingt durch die jüngsten Erdbebenereignisse.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 04 - 2018 (April 2018)
Seiten: 6
Preis: € 4,00
Autor: Dr.-Ing. Rolf Albus
 
 Diesen Fachartikel kaufen...
(nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links)
 Artikel weiterempfehlen
 Artikel nach Login kommentieren


Login

ASK - Unser Kooperationspartner
 
 


Unsere content-Partner
zum aktuellen Verzeichnis



Unsere 3 aktuellsten Fachartikel

carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.

Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.

Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.