Bei der Integration einer Klärschlammverbrennung in eine Restabfallverbrennungslinie gilt es verfahrenstechnische Unterschiede, wie höhere Anforderungen an die Lagerung, eine nötige Trocknung des Klärschlamms, die Art des Ofens (Wirbelschicht oder Drehrohr), das Verfahren der Rauchgasreinigung (oft nass) sowie die Pflicht zum P-Recycling zu beachten.
Dem gegenüber stehen positive Aspekte durch Synergieeffekte bei gemeinsamer Nutzung der Infrastruktur (z. B. Wege, Fahrzeugwaage, Werkstätten, Gebäude, Strom- und Fernwärmeversorgung, Energieerzeugung, Personal) sowie genehmigungsrechtliche Vorteile durch bereits genehmigte Nebenanlagen. Nicht zu unterschätzen ist die öffentliche (Nicht-)Akzeptanz einer bereits nach BImSchG genehmigten Anlage.
| Copyright: | © Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH |
| Quelle: | 30. Abfall- und Ressourcenforum 2018 (April 2018) |
| Seiten: | 25 |
| Preis: | € 12,50 |
| Autor: | Dipl.-Ing. Jens van Helt Andreas Münzmay Marcus Neuerer |
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