Gegenstand des Beitrags sind ingenieurökologische Maßnahmen für die Verbesserung des ökologischen und chemischen Zustands des Bederkesaer Sees im Landkreis Cuxhaven.
Der Zustand des Sees wird hauptsächlich durch Einträge aus diffusen Quellen bedingt, die ihm durch die Fließgewässer insbesondere jene aus den Nieder-und Hochmooren im Einzugsgebiet zufließen. Die Gewässer sind durch Nährstoffausträge aus landwirtschaftlichen Nutzflächen in Folge von Düngemitteleinsatz, Meliorationsmaßnahmen, Wind-beziehungsweise Wassererosion, aber auch durch das Vorhandensein von Siedlungen belastet. Die Hauptzuflüsse, die maßgeblich in der jüngeren Vergangenheit zur Belastung des Sees beigetragen haben, sind der Ankeloher Randkanal, der Falkenburger Bach, der Falkenburger Randkanal und der Russengraben, da deren Niederungen derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzt werden. Aber auch über die degenerierten Moore erfolgt im Istzustand die Zufuhr erheblicher Phosphorfrachten, welche aus der extensiven landwirtschaftlichen Nutzung der Moore resultieren. Der Beitrag illustriert den derzeitigen Bearbeitungsstand zur Bestandsaufnahme und Maßnahmenplanung.
Weitere Autoren: Hana Majrada
Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
Quelle: | Wasserwirtschaft - Heft 01 - 2018 (Januar 2018) |
Seiten: | 7 |
Preis: | € 10,90 |
Autor: | Prof. Dr. Heinrich Reincke Dr. Petra Schneider Dr. Silke Ochmann Martin Jakob Michael Seewald |
Diesen Fachartikel kaufen... (nach Kauf erscheint Ihr Warenkorb oben links) | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.