Ab 2020 werden öffentliche Großprojekte in Deutschland nur noch mit Building Information Modeling (BIM) neu geplant, gebaut und betrieben. So sieht es der Stufenplan Digitales Planen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vor.
Der Einsatz von BIM verspricht enorme Potenziale bei Qualität und Effizienz während der Planung und Erstellung von Gebäuden und Infrastrukturobjekten. Um die neue Methode BIM in ein ausführendes Unternehmen im Spezialtiefbau oder in der Geothermie zu integrieren, müssen zuerst Zeit und Geld für Software und Schulung von Personal investiert werden. Die Frage, ob es sich lohnt, kann klar mit 'ja' beantwortet werden. Nicht nur, weil in Zukunft auch die meisten privat gebauten Gebäude mit BIM geplant und gebaut werden, sondern auch, weil sich der Umstieg für das eigene Unternehmen lohnt. Erste Praxisbeispiele haben gezeigt, dass nach der Entwicklung einer Datenbank und der Anpassung der BIM-Software an die Gewerke Spezialtiefbau und Geothermie die versprochenen Potenziale
auch von ausführenden Unternehmen genutzt werden können.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH |
Quelle: | Heft 07/08 - 2017 (Juli 2017) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 4,00 |
Autor: | Holger Kaiser Nico Beldermann |
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