In erster Linie bestimmen Materialmenge und deren Marktwert den Stellenwert und die Limitierungen des Recyclings von Technologierohstoffen
Europa und insbesondere Deutschland gelten allgemein als rohstoffarme Regionen. Zumindest für fossile Energieträger wie Erdöl und Erdgas sowie sogenannte Technologierohstoffe wie Metalle, Halbmetalle und bestimmte Mineralien trifft dies tatsächlich zu. Der weitaus größte Anteil dieser Materialien wird durch Importe gedeckt. Aus den unterschiedlichsten Gründen, wie starke Marktdominanz von Herkunftsregionen, politische Instabilität von Exportländern oder begrenzte Verfügbarkeit, gelten viele dieser Materialien als versorgungskritisch. Solche Materialien sind heute ein großes Thema für die Ressourcen- und Abfallwirtschaft wie auch in der Politik. Eine Produktion ohne entsprechende Rohstoffe ist nicht möglich. Der folgende Beitrag stellt zunächst speziell die Bedeutung und Effektivität des Recyclings am Beispiel von Metallrohstoffen dar. Anschließend werden am Beispiel von Geräten aus der Informations- und Kommunikationstechnik exemplarisch Metallverluste in typischen Recyclingketten sowie verbleibende Recyclingpotenziale diskutiert. Hierzu werden Ergebnisse aus weiteren bifa-Projekten sowie aus der Literatur herangezogen.
Copyright: | © Rhombos Verlag |
Quelle: | Ausgabe 04 / 2016 (Dezember 2016) |
Seiten: | 7 |
Preis: | € 0,00 |
Autor: | Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rommel Dr. Siegfried Kreibe Dipl.-Ing. (FH) Markus Hertel |
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