Um erfolgreich und effizient recyceln zu können, ist die sichere stoffliche Charakterisierung des Recyclingmaterials unabdingbar. Die Karlsruher Unisensor Sensorsysteme GmbH hat eine neue Analysetechnologie entwickelt, die eine nachhaltige Rückgewinnung wichtiger Rohstoffe ermöglicht. Ein auf Laserspektroskopie basierendes Sortiersystem trennt auch bisher nicht separierbare Kunststoffe mit höchster Präzision und Geschwindigkeit.
(12.10.2016) Pro Jahr fallen in Deutschland rund 4,8 Mio. Tonnen Kunststoffabfall aus Haushaltsmüll, Elektroschrott und Altautos an. 32 Prozent werden zu werkstofflich verwertbaren Kunststoffen sortiert. Nur bei schwarzen Kunststoffen klappt das bisher nicht. Der zum Schwärzen eingesetzte Ruß im Kunststoff absorbiert sowohl im sichtbaren als auch im infraroten Wellenlängenbereich einen Großteil der elektromagnetischen Strahlung. Daher lassen sich schwarze Kunststoffe mit herkömmlicher Sensorik nicht unterscheiden und damit nicht sortenrein trennen. So wird der schwarze Anteil momentan größtenteils energetisch verwertet, d.h. er kommt in die Müllverbrennung oder wird als Ersatzbrennstoff in Zement- und Kraftwerken verwendet. Falls Bestandteile aus PVC und Flammstoffhemmern enthalten sind, muss er sogar als Sondermüll entsorgt werden...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) |
| Quelle: | Nr. 10 - Oktober 2016 (Oktober 2016) |
| Seiten: | 1 |
| Preis: | € 0,00 |
| Autor: | Anette Weingärtner |
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