Die algenbasierte Bioraffinerie gewann als potentielle Technologie zur Gewinnung von Biokraftstoffen, Futtermitteln und anderen hochwertigen Produkten in den letzten Jahren immer mehr Beachtung.
Die Umsetzung zukunftsorientierter Algenbioraffinerien benötigt dabei neben der verfahrenstechnischen Wertstoffgewinnung, z. B. Öle, Farbstoffe oder antivitale Substanzen, eine vollständige und effiziente Verwertung der überschüssigen Algenbiomasse in Energiekonzepten, d.h. in Form von Biomethan, Biogas, Biowasserstoff oder Festbrennstoff. Die singuläre Herstellung von Energieträgern aus Algenbiomasse weist ebenfalls ein hohes Potenzial auf, ist bisher aber nicht wirtschaftlich durchführbar.
Vor diesem Hintergrund stellt der folgende Beitrag die Ergebnisse umfangreicher Untersuchung zur Optimierung der energetischen Verwertung von überschüssiger Algenbiomasse beispielhaft an der Algenbioraffinerie mit der Produktion von Astaxanthin und der Nutzung von Algenbakterienflocken aus der Abwasserreinigung dar.
Copyright: | © Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden |
Quelle: | 9. Biogastagung: Anaerobe Biologische Abfallbehandlung (September 2013) |
Seiten: | 11 |
Preis: | € 5,50 |
Autor: | Prof. Dr.-Ing. Kerstin Kuchta Nils Wieczorek Dipl.-Ing. Jörn Heerenklage |
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Gütegesicherte Kreislaufwirtschaft
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