Prognosen zeigen, dass im Jahr 2050 etwa 9,3 Milliarden Menschen auf der Erde leben und Produkte konsumieren werden. Neben Grundnahrungsmitteln wird demnach, durch sich ändernde Konsummuster, auch der Verbrauch an industriellen Rohstoffen stark ansteigen.
Die Folgen dieser Entwicklungen sind klar: Preise für mineralische und energetische Rohstoffe werden weiter steigen - ebenso der damit verbundene CO2-Ausstoß. Vor diesem Hintergrund müssen innovative Strategien entwickelt werden, um die immer knapper und teurer werdenden Ressourcen zu substituieren bzw. deren Verfügbarkeit zu verlängern. Ein Baustein dieser Strategie stellt die Erschließung anthropogen geschaffener Lagerstätten wie z.B. Deponien dar.
In mehreren Praxisuntersuchungen konnte die Professur für Abfall- und Ressourcenmanagement zeigen, dass die Werthaftigkeit eines Deponiestandorts im Wesentlichen von folgenden Faktoren abhängt:
Hierbei ist zu beachten, dass Deponien von räumlichen, zeitlichen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen geprägt sind. Sie stellen somit Haufwerke unterschiedlicher Zusammensetzung und unterschiedlichen Alters dar. Eine Pauschalisierung der Werthaftigkeit erscheint nach aktuellem Kenntnisstand nicht möglich.
Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH |
Quelle: | Recycling und Rohstoffe 6 (2013) (Juni 2013) |
Seiten: | 7 |
Preis: | € 0,00 |
Autor: | Prof. Dr. habil. Stefan A. Gäth Dr. Jörg Nispel |
Artikel nach Login kostenfrei anzeigen | |
Artikel weiterempfehlen | |
Artikel nach Login kommentieren |
carboliq® - Direktverölung gemischter Kunststoffabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die Forderung nach Klimaneutralität dominiert die globale Diskussion über die Zukunft der Industriegesellschaft. Damit einher geht auch die Frage, wie der
Umgang mit Kunststoffen in Zukunft erfolgen wird.
Nutzungskonflikt zwischen Carbon-Capture-Anlagen und Fernwärme?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Mit 17 Standorten verfügt EEW über eine Verbrennungskapazität von ca. 5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr.
Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland im internationalen Vergleich - Spitzenplatz oder nur noch Mittelmaß?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Neben der Umstellung der künftigen Energieversorgung auf ein zu 100 % erneuerbares Energiesystem ist die Abfall- und Kreislaufwirtschaft die zweite zentrale Säule im Rahmen der globalen Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft.