In vielen industriellen Prozessen bleibt die Druckenergie ungenutzt. Die Umwandlung von Druckenergie in elektrische Energie erhöht die Energieeffizienz der Anlagen. Aus dem modularen Aufbau der Entspannungsturbine und dem Vorteil von Axialturbinen hinsichtlich der Vermeidung von Druckstößen resultiert das hohe Potenzial der Turbine für den Einsatz in industriellen Prozessen. Variable Rad- und Stufenabstände erlauben detaillierte Untersuchungen auftretender Rotor-Stator-Interaktionen. Die optische Zugänglichkeit ermöglicht umfassende Kavitationsuntersuchungen.
Das modulare Turbinenkonzept führt zu einem flexibleren und breiterem Betriebsbereich. Dabei erreicht die neu entwickelte Modellturbine über ihren gesamten Betriebsbereich Maschinenwirkungsgrade über 89 %. Im Vergleich zur existierenden AXENT hat die neu entwickelte modulare Entspannungsturbine ein deutlich höheres Potenzial für den Einsatz in industriellen Prozessen zur Energierückgewinnung.
Das vorgestellte Modellturbinenkonzept erlaubt detaillierte Untersuchungen des Strömungsverhaltens der ein- und zweistufigen Modellturbine. Dabei ermöglicht der variable Rad- und Stufenabstand detaillierte Untersuchungen der auftretenden Rotor-Stator-Interaktionen. Durch die optische Zugänglichkeit über die gesamte Turbinenlänge kann das Kavitationsverhalten der Turbine genau untersucht werden.
Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH |
Quelle: | Wasserwirtschaft 10/2015 (Oktober 2015) |
Seiten: | 4 |
Preis: | € 10,90 |
Autor: | Andreas Neipp Prof. Dr.-Ing. Stefan Riedelbauch Dipl.-Ing. Lutz Juhrig |
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