Über die Ermittlung von Transferkoeffizienten für die Stoffstrommodellierung am Beispiel eines Windsichters

Im Abfallbereich hat die Bedeutung der Modellierung und Simulation von Aufbereitungsprozessen im Zeitalter der Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung, insbesondere aber auch aufgrund steigender Anforderungen an Sekundärrohstoffe, einen hohen und wichtigen Stellenwert erreicht.

Die Stoffstrommodellierung von Aufbereitungsprozessen ist im Abfallsektor zu einem gebräuchlichen Werkzeug für die Planung und Prozessoptimierung geworden. Der Modellierung sind Transferkoeffizienten hinterlegt, die anhand empirischer Versuche ermittelt worden sind, um die Stoffströme in die jeweils nächsten Prozesse prozentual zu verteilen. Eine Vielzahl von prozess- und materialspezifischen Einflüssen bedingt jedoch, dass die Transferkoeffizienten nur die Umfeldbedingungen des jeweiligen Versuchs abbilden, sodass es bei Folgemodellierungen mit selbigen Transferkoeffizienten zu Abweichungen kommen kann. Am Beispiel des Windsichterprozesses wird diese Problematik beispielhaft aufgezeigt und die physikalischen Einzelvorgänge, die zu einer Abweichung führen, identifiziert.



Copyright: © IWARU, FH Münster
Quelle: 14. Münsteraner Abfallwirtschaftstage (Februar 2015)
Seiten: 8
Preis: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Sebastian Kaufeld
David Rüßmann
Prof. Dr.-Ing. Thomas Pretz
 
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